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Easy German · @EasyGerman
Words
5,417
Runtime
31:41
Speaking pace
171wpm
Reading time
23min
171 words per minute, between the 160 25th percentile and the 181 median of 349 measured videos. That distribution comes from the 349-video hook study.
Opening (first 30 seconds)
Herzlich willkommen zurück im Easy German Podcast. Heute mit Manuel, mit Kari und mit unserem wunderbaren, zauberhaften Gast Lara. Hi, danke für die Einladung und danke, dass ich [musik] hier sein dürfte und danke, dass es auch ganz flexibel an einem Samstag geklappt hat, mus ich auch noch mal sagen. [gelächter] Wir nehmen heute an einem Samstag auf und Lara, wir haben dich vor einiger Zeit kennengelernt und waren sehr beeindruckt damit, wie gut du Deutsch sprichst, quasi fast akzentfrei Deutsch und du hast uns erzählt,
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Herzlich willkommen zurück im Easy German Podcast. Heute mit Manuel, mit Kari und mit unserem wunderbaren, zauberhaften Gast Lara. Hi, danke für die Einladung und danke, dass ich [musik] hier sein dürfte und danke, dass es auch ganz flexibel an einem Samstag geklappt hat, mus ich auch noch mal sagen. [gelächter] Wir nehmen heute an einem Samstag auf und Lara, wir haben dich vor einiger Zeit kennengelernt und waren sehr beeindruckt damit, wie gut du Deutsch sprichst, quasi fast akzentfrei Deutsch und du hast uns erzählt, du hast Deutsch eigentlich ganz alleine gelernt.
Keine Schule, keine Lehrerin, nur du und Easy German. [gelächter] Ja, das stimmt. Das hat uns irgendwie neugierig gemacht. Deswegen haben wir dich heute mal eingeladen, um mit dir darüber zu sprechen, wie du das gemacht hast und auch vielleicht um mal deine Methoden vorzustellen, weil es gibt bestimmt viele von euch da draußen, die gerade Deutsch lernen müssen oder wollen und sich fragen, was ist die richtige Methode und ist das überhaupt gut, wenn man nur alleine lernt?
Lara, erzähl uns doch erstmal, wo du herkommst und wie lange du schon in Deutschland bist. Ähm, genau. Ich bin Lara. Ich komme aus Syrien, ganz genau aus Stadt auch die Stadt Larkia, seine Kustenstadt im Norden für Syrien. Ich bin jetzt mittlerweile viereinhalb Jahren in Deutschland. Ähm, genau. Ich bin 2022 gekommen und ja, ich arbeite hier als Ärzten. Ähm ja. Mhm. Wohnst in Bremen, der wunderschönen Stadt? Ja, ich wohne schon seit meiner Ankunft in Bremen.
Wie gefällst dir da? Ich glaube, ich habe ähm kein, also ich kann das nicht vergleichen, weil ich war nirgendwo anders, vielleicht in Berlin nur. Ähm, aber ich finde Bremen ist eine kleine süße Stadt. Da gibt's man kann auch direkt im Wasser sein und ja, ist eigentlich ganz schön. Kannst du empfehlen zum Besuch? Ja, es kann natürlich aber ein bisschen langweilig sein für Leute, die irgendwie in großen Städten gewohnt sind, aber ja, kann ich auf jeden Fall empfehlen.
Nimm uns mal mit. Du sagst, du bist seit viereinhalb Jahren in Deutschland ähm und kommst aus Syrien. Wie war denn dein Leben vorher? Ähm seit wann wusstest du, dass du nach Deutschland gehen möchtest und wann hast du angefangen Deutsch zu lernen? Ich war also mein Leben bestand wirklich nur aus Medizin und nebenbei habe ich als Dolmetcherin gearbeitet. Als Dolmetcherin, genau. Also, es war zwischen Englisch Arabisch.
Mhm. und Tiere retten. Das war wirklich das Dreieck meines Lebens in Syrien. Ähm und ich habe glaube ich auch mal ein bisschen erzählt, dass ich in der Streberin war und äh genau das war mein Leben zwischen 18 und 24. Ja. Und dann nach Ende meines Studiums, ähm ich wollte sowieso von Anfang an auswandern, schon seitdem ich ein Teenager war und ich wollte erstmal zu einem englischsprachigen Land, weil ich gar keinen Bock hatte, eine neue Sprache zu lernen.
Mhm. Und dann war es mir klar so mit 24, 25, dass Deutschland eigentlich der einfachste und schnelleste Weg vor allem für Ärzte ist. Ah, warum? Ich glaube, weil Ärzte hier gebraucht sind und der ganze bürokratische Prozess Prozess ist ein bisschen ähm, sage ich mal, nicht so kompliziert, wie z.B. Wenn man jetzt ähm in den USA will oder Australien ist es ein bisschen es ist natürlich auch aufwendiger, aber es ein bisschen übersichtlicher.
Der dem okay, der bürokratische Prozess ist übersichtlicher, aber dann ist da ja noch die Sprache. Man muss schon gutes Deutsch sprechen, um hier als Ärztin arbeiten zu dürfen. Ja, genau. Ich habe ganz oft gehört, dass die Leute viele Schwierigkeiten mit der Sprache haben und deswegen hatte ich gar keinen Bock drauf am Anfang und ich dachte ja, ich könnte sowieso gut Englisch, dann kann ich einfach erstmal zu einem englischsprachenland und ich muss sagen, warum ich mich dann letztendlich für Deutschland entschieden habe, weil viele Freunde wollen auch nach Deutschland und ich dachte ja, es wäre cool, wenn man irgendwie mit seinen Leuten da ist und ähm ja und dann dachte ich mir so, ja, why not, dann machen wir Deutschland.
Was wusstest du denn damals über Deutschland? Also, ehrlich gesagt, alles was ich damals über Deutschland wusste, waren die typische Vorurteile, die negative Sachen. Was denn z.B. Ähm, viel Bürokratie, ein bisschen Xenophobie, ähm viel, also schlechtes Wetter, ähm Leute sind eher kalt und haben keine Emotionen, sowas in der Richtung. Und dann dachte ich so, top, das ist mein Land. Genau. Ähm hat mich ein bisschen erschrocken natürlich, aber ich dachte mir so, ja, es wäre glaube ich ähm ähm in jedem europäischen Land genauso.
Also, ich weiß nicht, ob es jetzt krasse Unterschiede gab, aber ich dachte mir so, na ja, wir probieren mal. Und dann ist da ja immer noch die Sprache, also du hast kein Wort Deutsch gesprochen vor 6 Jahren oder wann hast du angefangen? 5 Jahren ungefähr würde ich sagen. Also ich habe wirklich, also ich war 25, habe mit 25 angefangen und ich bin mit 26 20 nach Deutschland gekommen. Also der ganze Lärmprozess hat ungefähr ein Jahr gedauert.
Nach einem Jahr? Was konntest du nach einem Jahr? Ich war, also ich habe schon die B2 Prüfung abgelegt. Wow. Also von 0 auf B2 in einem Jahr. Und bist du in der Zeit in eine Sprachschule gegangen in Syrien oder was hast du gemacht? Nee, weil ich wollte es, es war mir klar von Anfang an, ich wollte überhaupt nicht in einer Sprachschule. Diese ganze konventionelle Methode war für mich von Anfang an, also ich gebe euch ein Beispiel, ich könnte sehr gut Englisch und das lag, glaube ich, daran, dass ich als Teenager so viel Medien konsumiert habe und ich dachte mir so, okay, ich mache das genauso mit Deutsch, aber ich mache das ein bisschen intensiver.
Mm. Ähm, genau. Und das war dann meine Idee. Ich will nicht ähm ganz langweilig zu einer Sprachschule dreimal die Woche und dann irgendwie Hausaufgaben haben. Das wus das wollte ich gar nicht. Und dann hast du einfach mal gesucht bei YouTube. Ja, also ich muss sagen, es war bei mir aber also der Anfang war jetzt sehr chaotisch. Ich war gar nicht strukturiert. Ich hatte gar keinen Plan. Mein Plan war, ich will nicht in einer Sprachschule.
Und ähm ich dachte mir so, okay, ich muss einfach ein kleines Deutschland bei mir zu Hause bauen. Also, ich muss einfach viel Exposition. Ähm, ich weiß, das ist der Schlüssel beim Sprachlernen und dann habe ich über YouTube geguckt, ich habe viel ähm ich habe nach einer guten Quelle gesucht und da gibt's eigentlich viele. Und dann bin ich über Easy German gestolpert und ähm genau das war, glaube ich, für mich erstmal der Vorteil beim Easy German war, dass da ein unter also dass ihr so Unterd Funktion habt und das macht es viel einfacher, weil ich muss nicht direkt alles irgendwie im einem anderen Window übersetzen, weil ich habe damals mit meinem Laptop gelernt.
Mhm. Ähm und hast du dann einfach unsere Anfängervideos, unsere Playlist mit den A1 Videos geöffnet und einfach angefangen zu schauen oder? Also das erste Mal ehrlich gesagt, als ich Easy German Videos aufgemacht habe, ich glaube ich B1, also ich habe ein bisschen mehr fortgeschrittene Videos aufgemacht, nur um zu gucken, wie reden denn die Leute, wie klingt die Sprache überhaupt und das finde ich wirklich super, das finde ich wird oft unterschätzt, dass man erstmal so sich die Sprachmelodie anhört und erstmal schaut, wie klingt diese Sprache überhaupt?
Das ist echt super. Ja, genau. Wie klangen die denn für dich? Freundlich oder? Das kann ich. Kantig. [gelächter] Kantig. Das ist ein gutes Wort. Ja. Kantig. Genau. Aber am Anfang glaube ich es kann mich noch dran erinnern, ich da war so ein Easy German Video mit Kari am Anfang und ich dachte mir so, wo soll ich überhaupt da anfangen? Also ich könnte, ich verstehe nicht. Ich dachte, ich dachte, oh, das wird schwierig sein. Ähm, genau.
Und dann habe ich, wie gesagt, ich bin, es war gar nicht strukturiert. Ich hatte gar keinen Plan. Es ist nicht, dass ich jetzt mit A1 angefangen habe und A2. Ähm, ich habe so ganz random natürlich erstmal mit Anfängerniveau, wie z.B. wie sagt man hallo, wie macht man so ein Small Talk. Ähm, genau. Und so habe ich angefangen. Ich dachte mir, Easy German ist dann die Quelle. Dann hast du also mit unseren Videos und ich vermute auch ein paar anderen Videos einfach jeden Tag geguckt oder wie oft?
Also wie viele Stunden am Tag hast du YouTube geschaut? Das war also das war ganz mehr oder weniger als Kari mehr mehr als Janusch oder nicht? [gelächter] Ich weiß nicht wie viel verbringt Janusch auf YouTube. Na ja 8 Stunden. Okay, ich glaube da das war ganz unterschiedlich vom Tag zu Tag, aber ich würde sagen, es gab Tagen, wo ich 6 Stunden verbracht habe, wo ich Zeit hatte. M wie habe ich das gemacht? Für mich war es ähm Lernen war für mich entweder aktiv oder passiv.
Mhm. Und ich dachte mir so, ja, ich muss irgendwie aktives so ungefähr 40%, das reicht schon und 40% was von dem ganzen Lernprozess, weil ich habe wirklich 60% passiv gelernt und 40% aktiv. Was? Also passiv bedeutet, du hast Videos geschaut, Podcasts gehört, du hast jetzt nicht aktiv gesprochen oder Vokabelen gelernt. Genau. Ohne aktiv dabei was zu machen. Ich musste nicht unbedingt mir alles merken. Und für mich aktives Lernen habe ich dann mit Easy German gemacht, indem ich m ich habe mir das Video vielleicht eins, zwei, dreimal geguckt, nur um erstmal zu verstehen, ganz grob, was wird da gesagt.
Mhm. Und dann habe ich angefangen ähm Sätze aufzuschreiben, wo ich merke, m das konnte ein Satz, was ich irgendwann anwenden könnte. Ein interessante Satz. Und ich habe die so irgendwie erst ähm Sätze Bausteine oder Sätzefragmente aufgeschrieben. Ähm weil für mich war es wirklich wichtig, ähm ich kann nicht mit Wortlisten lernen, ich muss alles in einem Zusammenhang oder in einem Kontext lernen. Und ich dachte mir so, mein Gehirn wird, es wird viel einfacher, wenn ich jetzt den ganzen Satz abrufen kann, statt irgendwie ähm auch mir die M geben mussen in meinem Kopf. was ich muss jetzt den Satz in meinem Kopf aufbauen und ich habe das dann ich habe die Sätze aufgeschrieben, auswendig gelernt und das eigentlich ein sehr wichtiger Punkt auswendig lernen. Ähm ich habe die auswendig gelernt und dann am Anfang, also am Ende habe ich ähm natürlich war es immer bei euch immer so eine Frage gestellt, dann habe ich immer am Ende versucht meine eigene Antwort da zu formulieren.
Okay. Also unsere Straßeninterviews, da hast du dann geguckt, wie Janusch die Menschen interviewt und am Ende hast du so getan, als würde Janusch dich interviewen. Genau. Ja, und da kommt da kommt eigentlich ein sehr wichtiger Punkt und das ist diese Monologe so Selbstgespräche. Man muss wirklich von Anfang an direkt mit aktivem Sprechen anfangen. Das wird immer vernachlässigt. Ja, weil ich habe das Gefühl, Sprachlernndende können meistens viel besser verstehen, als was sie selbst produzieren können.
Das ist, würde ich sagen, das Standardproblem von vielen Easy German Fans. Die haben mittlerweile ein super Hörverständnis, weil sie unseren Podcast hören, weil sie unsere Videos schauen. Ja. Und dann aber manchmal Angst vorm Sprechen und du sagst, du hast dann einfach mit dir selbst gesprochen, also du kanntest gar keinen, der Deutsch kannte. Nee, ich habe dann einfach zu Hause ähm z.B. wenn ich jetzt meine eigene Antwort formuliert habe, dann habe ich das wiederholt und ich habe mich mega gefreut, dass ich das wiederholt habe.
Es war schon ja, ich hatte irgendwie das Gefühl, okay, so spricht man dann Deutsch und Aber woher wusstest du, dass das, was du sagst, überhaupt richtig oder verständlich ist? Wus ich gar nicht. Das war wirklich ein Trial und Error äh Versuch. Also, ich habe, wie gesagt, ich hatte keinen Plan und ich dachte ähm ich versuch's einfach so und ich gucke mal, ob es funktioniert und das hat super funktioniert. Werbung. Diese Methode, die du die du uns gerade beschrieben hast, nämlich sich zwingen einfach zu sprechen.
Mhm. Die funktioniert, wenn man so motiviert ist wie du, vielleicht auch ganz alleine, aber am besten funktioniert das in einer Gruppe mit einer Gemeinschaft aus anderen Lernenden und Kari, dafür haben wir ein Angebot für euch. Was für eine Überleitung, Manuel, ich war selber gerade überrascht von unserem Werbe Jingle, aber es stimmt natürlich. Also, viele Menschen schaffen das vielleicht nicht ganz alleine zu lernen und dafür haben wir ein Angebot.
Das gab's noch nicht, als du vor 6 Jahren Deutsch gelernt hast. Wir haben jetzt die Easy German Conversation Membership und da sind tatsächlich Menschen aus aller Welt, auch aus Syrien und die sprechen online zusammen. Wir haben täglich moderierte Zoom Calls, wo man dann ähm eine Fragestellung hat, oft auch aus unseren Videos. Also, man guckt vorher ein Video und dann werden die Fragen aus den Videos in kleinen Gruppen immer mit drei bis vier Menschen diskutiert.
Genau. Und das ist wirklich, wie du schon gesagt hast, total wichtig, dass man nicht nur passiv lernt, sondern sich zwingt dann auch den Schritt ins aktive Lernen und ins Sprechen zu machen. Wenn ihr das mal ausprobieren wollt, werdet ein Mitglied auf easyman.org/membership in der Conversation Membership. Man kann das auch einfach mal einen Monat lang ausprobieren. Mhm. Mal zwei, d vier mal pro Woche zu unseren Zoom Calls kommen und schauen, wie das funktioniert.
Das ist wirklich eine tolle Gemeinschaft. Manuel, du hast ja auch dir mehrere Sprachen selbst beigebracht und ich glaube, du bist auch nicht so ein klassischer äh Lerntyp, der so in die Schule geht. Hast du das denn hast du das so alleine gemacht, dass du wirklich mit dir alleine sprichst? Also, ich habe schon immer auch viel alleine geübt, so wie du, aber ich hatte immer auch einen Sprachunterricht als Baustein. Also, ich bin sehr beeindruckt, dass du in einem Jahr auf ein B2 Niveau gekommen bist, ganz ohne ja Schulunterricht oder Lehrer.
Ja, was ist deine Frage, Karry, ob ich das auch kann? Nein. [gelächter] Ja, weil ich finde das faszinierend, das muss man muss ja auch ein gewissen, also ist ja auch ein bisschen eine Charakterfrage, ne, ob man so glücklich ist mit sich selbst alleine zu Hause. Es ist aber vielleicht auch eine eine finanzielle Frage manchmal oder auch eine logistische Frage, weil viele Menschen leben an einem Ort ähm, wo sie vielleicht nicht jederzeit ähm mit jemandem sprechen können.
Ich finde das aber interessant, weil du hast dich ja bewusst dafür entschieden, dass du sagst, okay, ich gehe jetzt nicht in eine Schule, das da werd mir langweilig, ich möchte das alleine selbst machen und ich kreiere mir sogar eine kleine deutsche Welt bei mir zu Hause. Vielleicht kannst du uns noch mal so ein paar Tipps geben. Wenn jetzt jemand zuhört und sagt, boah, das möchte ich auch besser machen, dass ich mir ein bisschen, dass ich mir wirklich Struktur gebe?
Hattest du, hast du dir selber einen Unterrichtsplan gemacht? Äh, du hast gesagt, du hast diese 60, 40 ungefähr Regel, passiv, aktiv. Welche Regeln hattest du denn überhaupt für dich selbst? Also Regeln ehrlich gesagt hatte ich gar nicht. Das war für mich mein Regel war, ich will mir so viel wie möglich deutscher Inhalt reinziehen. Das war wirklich der Plan. Ähm und ich musste jeden Tag gucken, wie viel Zeit habe ich für Deutsch und dann, ich glaube, bei mir war es so, ich hatte Motivation, ich habe es geliebt Deutsch zu lernen und dadurch könnte ich echt stundenlang dran sitzen.
Und ich glaube, das ist wirklich der Schlüssel. Ich hatte keinen Plan. So, ja, okay, heute sitze ich 2 Stunden oder 3 Stunden und morgen hatte ich gar nicht. Es war jeden Tag. Ich gucke, wie viel Zeit habe ich für Deutsch und habe ich ähm habe ich wie gesagt viel Zeit da drin investiert. Und was war deine Motivation? Also, du wusstest ja schon, dass du wahrscheinlich nach Deutschland ziehen möchtest. Hattest du noch andere Tricks, wie du dich motivieren kannst?
Weil das ist etwas, was ich bei mir selbst merke, dass ich eine sehr starke Motivation habe, z.B. für Französisch zu lernen, wenn ich weiß, in drei Wochen fahre ich nach Paris, aber sobald ich dieses Ziel nicht mehr habe oder diese Reise, ist bei mir auch die Motivation weg, wieder mehrere Stunden am Tag zu lernen. Ja, du hast aufgehört wieder mit Französisch. Das ist wirklich, ich habe nur dann Motivation, wenn ich weiß, ich bin bald in dem Land.
Ja, das stimmt. Also bei mir war es erstmal die Motivation. Ich habe nur gehört, wie viele Leute Probleme mit der Integration hatten wegen der Sprache und ich dachte, ich will irgendwie auch ähm mein Staat in Deutschland so angenehm wie möglich gestalten. Das war natürlich eine große Motivation. Und zweitens, es war für mich ähm das es ist eine ganze neue Welt, wo ich jetzt ich könnte mir YouTube Videos angucken über verschiedene Teamen, die mich interessiert haben. Ähm und ich konnte die verstehen.
Das war auch ein, würde ich sagen, eine große Motivation. Es gab ähm es gibt viele ähm coole Content auf Deutsch, auf YouTube und ähm ja, ich dachte, das war eigentlich schon ein Moment, wo ich gemerkt habe, das hat sich alles ausgezahlt, als ich schon irgendwie ähm Videos über wissenschaftliche Themen ähm angucken konnte und alles verstehen. Das war das war, glaube ich, auch einer der Ziele. Und hast du dann nicht deine eigenen normalen Medien vermisst?
Weil so geht's mir dann. Ich schaue dann zwei Videos Easy French, wenn ich Französisch lerne, aber dann sehe ich auf YouTube gibt's auch die ganzen deutschsprachigen oder englischsprachigen Inhalte, die ich sowieso gucke. Also, wie schaffst du, wie hast du das geschafft? Du hast gesagt, du hast dir ein kleines Deutschland aufgebaut, die anderen Sachen dann zu ignorieren. Ich muss sagen, ich war sowieso kein Medienkonsum, also ich habe nicht so viel Medien konsumiert auf anderen Sprachen, doch auf Englisch.
Also damals in der Zeit nicht mehr. Ich habe als Teenager so viel Musik, so viel Filme geguckt, aber ich war überhaupt nicht die Ich habe ansonsten eigentlich YouTube nicht täglich äh benutzt. Ich habe nicht ähm irgendwie tägliche YouTube Videos äh auf Englisch geguckt oder so und deswegen habe ich eigentlich an sich nichts, also ich habe nichts vermisst, verstehe. Ja, ich habe dann glaube ich durch Deutsch entdeckt, ah, es gibt so viele coole Contents, die ich kann das irgendwie, ich kann mir alles gerne geben.
Und ähm ja, für alle, die jetzt zu Hause sitzen und denken, okay, YouTube habe ich Easy German schon abonniert. Ähm, ich habe auch Zeit. Gib uns doch mal ein paar konkrete so drei oder vier Methoden, die du benutzt hast, weil du hast ja nicht nur geguckt, ja, du hast ja dann auch aktiv gelernt oder versucht auch aktiv zu lernen. Genau, das also das wäre dann der erste Punkt, habe ich schon gesagt, auswendig lernen, wirklich ganze Sätze, nicht nur Genau, ganze Sätze und nicht ähm nicht nicht, also nicht mit Wortlisten, das habe ich gar nicht gemacht.
Zweite Punkt wäre, ich habe überhaupt nicht mit Grammatik angefangen. Also Grammatik habe ich gar nicht. Ich ähm ich habe erstmal ich dachte, ich muss einen Wortschatz haben und irgendwann habe ich glaube ich ab B1 ein bisschen mehr auf Grammatik konzent ich habe mich konzentriert, aber ähm es ist ein Phänomen, ich weiß nicht, ob es auch bei jedem so, aber irgendwann entwickelt man so ein Gefühl für die Sprache, so eine Intuition und man weiß, wenn sich ein Satz falsch anhört, man weiß das, ich muss das nicht unbedingt klären erklären können, aber ich weiß, das ist falsch, weil ich habe jetzt so viel Deutsch gehört und ähm durch diese Exposition, mein Gehirn hat sich mit der Sprache ein bisschen angefreundet.
Das heißt, du hast nie offiziell so Deklinationstabellen und so gelernt. Du hast nie geguckt, was ist Akkusativ, wie bildet man den später. Später. Ja, also ich habe mir so ein paar Videos dazu geguckt, aber war es also ich könnte es ich könnte es ich habe glaube ich einmal ein Video von Easy German über Akkusative und Dativ guckt und dann das war's. Also, ich habe ich habe nicht so viel [gelächter] Genau. Gute Werbung für euch.
Danke. Ja, aber ähm nee, Grammatik habe ich gar nicht angewendet, also ich habe mich gar nicht großartig drauf konzentriert. Ähm Selbstgespräche, Monologe auf jeden Fall sehr wichtig. Was hast du da so gemacht? Also, okay, wir haben schon gesagt, du hast dann manchmal die Frage von der Straße selber beantwortet. Was was kann man noch machen als Selbstgespräch? Ähm, ich habe dann irgendwann z.B., als ich mir die Sätze aufgeschrieben habe, ich habe versucht jeden Tag, bevor ich angefangen habe, ich gucke mir dann die Liste an und ich gucke, was habe ich da geschrieben und ich versuche die dann selbst irgendwie in dem Kontext zu sagen oder irgendwie so zu benutzen in einem, also es ist nur ein Satz, dann versuche ich vielleicht ein zwei Sätze dazu zu sagen, was könnte ich, also so ein Fantasiedialog.
Ja, genau. Und vor meiner Prung war es ähm dann so, ich habe mich dann auf die häufigsten Themen konzentriert, ähm z.B. Klimaschutz oder Gleichberechtigung. Und dann habe ich mir Videos angeguckt oder ich habe Texte drüber gelesen und ich habe versucht, das auswendig zu lernen, also wirklich den ganzen Text auswendig zu lernen. Das ist natürlich aufwendig, aber wie eine Schauspielerin. Ja, okay. Aber was hilft dir das dann, wenn du einen Text z.B. von irgendeiner Nachrichtenseite oder so auswendig lernst, weil du willst ja nicht in der Prüfung den genauen Text schreiben oder hilft dir das dann quasi Strukturen oder Phrasen zu kennen, die man in so einem Text benutzt?
Nee, das also auf jeden Fall ich würde nicht den ganzen Text da aus, also ich mein Gehirn wird es nicht abrufen können, aber ich könnte auf jeden Fall ein paar Sätze, ich könnte ähm ich könnte auf jeden Fall irgendwas da in dem Moment abrufen, was ich ähm direkt sagen könnte. das mus nicht unbedingt den ganzen Text, aber man hatte so ein paar Sachen, was man auf jeden Fall sagen könnte und dadurch war ich so ein bisschen weniger nervös, weil ich wusste, ah, okay, ich weiß ein paar Sachen dazu.
Und das war tatsächlich bei mir der Fall. Ich hatte in meiner B2 Prüfung war das Thema Gleichberechtigung. Ah. Und ich hatte, glaube ich, zu dem Thema echt so viel, ich habe so viel Sachen gelesen und viel Sachen geguckt und ich war auf jeden Fall sehr nervös äh vor der Prüfung und vor allem so der die mutliche Prüfung. Und dann ich habe gesehen, ah, das ist Gleichberechtigung. Und dann ich glaube, ich habe so ich habe in dem Moment so gut gesprochen und ich könnte irgendwie ich konnte mich an vielen Sachen erinnern.
Es war nicht unbedingt in der gleichen Reihe oder in der reichen der gleichen Folge, aber ich konnte mich an vielen Sachen erinnern und ich habe so, also die waren alle so beeindruckt bei der Prüfung, dann haben die mir irgendwann gesagt, brauchst du nichts mehr sagen, alles gut. Ähm, ich habe auch da so schnell geredet und so wie jetzt. Ja, ja, ich habe das super oft schon als Tipp gehört, dass man eben nicht einzelne Vokabeln so viel lernt und dann versucht neue Sätze zu bilden, sondern lieber mit ganzen Sätzen beginnen.
Die Vokabeln kriegt man da später auch einzeln wieder raus, aber das gibt eine Selbstsicherheit. Aber Lara, du bist dann ja nach diesem Jahr, dass du in Syrien alleine Deutsch gelernt hast, irgendwann tatsächlich umgezogen nach Deutschland. Was hat sich denn dann verändert? Dann hattest du ja Und wie gut war denn dein Deutsch, als du hier angekommen bist? Genau ich ähm ich glaube, das war das war gut genug auf jeden Fall, weil ähm ich bin direkt in einer WG gelandet und in einer deutschen WG.
Genau, da waren da waren wir zu fünf und die waren alle Deutsch und ähm die waren alle so fasziniert und beeindruckend von meiner Sprache. Das hat mir natürlich viel Selbstbewusstsein gegeben. Ich also diese Hemmung vom Sprech, also von dem Sprechen war schon weg. Ich hatte keine Angst mehr vom Deutsch sprechen, obwohl du mit Deutschen ja nie gesprochen hast jetzt, außer vielleicht in der Prüfung. Genau. Ja, sogar in der Prüfung waren sie nicht deutsch.
Die waren ähm Wow. Ja, das war in Jordanien. Und ähm das heißt, du kommst dann an in Deutschland, hast die ganze Zeit nur alleine zu Hause in deinem Zimmer gesprochen und plötzlich bist du in einer deutschen WG. Ja, genau. Und du hattest keine Angst. Es war auf jeden Fall am Anfang aufregend, weil man hat natürlich ähm man macht sich so viel Gedanken, wie komme ich jetzt rüber, würde ich jetzt gut Deutsch sprechen und irgendwann war das so gut und ähm irgendwie die ähm die Reaktion von den anderen Menschen hat mir viel Selbstbewusstsein gegeben und dann hat's später viel, also es hat viel einfacher gemacht.
Es ist interessant, weil ich kenne diese Geschichte auch aus der anderen Richtung, dass jemand am Anfang irgendeinen Kommentar gemacht hat. Mm. Du sprichst nicht gut genug, z.B. das Gegenteil und das dann die Motivation jahrelang dazu geführt hat, dass die Person sich nicht getraut hat zu sprechen. Und bei dir war es so, dass du am Anfang einmal Lob bekommen hast und dann gemerkt hast, okay, ich kann mich trauen. Genau.
Und ich habe dann auch gemerkt, ähm viele Schwierigkeiten, die andere Leute hatten, sprachlich hatte ich auch nicht. Ähm und da war für mich schon, ich war schon mit, also ich bin mit B2 hergekommen und direkt ich bin in Deutschland angekommen, dann war für mich die zweite Phase war die Fachsprachenprung. Ich musste mich dann also auf die medizinische Sprache konzentrieren und da habe ich auch alleine drei Monate gelernt und ich habe die Prung in 3 Monaten abgelegt.
Also das heißt, du hattest Medizin ja in Syrien studiert und kanntest die Fachbegriffe auf Arabisch. Ja. Und du musstest dann jetzt erstmal anfangen, die medizinischen Fachbegriffe auf Deutsch zu lernen. Genau. Und es ging natürlich in der Prung nicht nur um die Begriffe an sich, sondern man musste auch Anamnese machen. Man musste auch mit den Ärzten, da waren auch Prung. [gelächter] Sorry, ja, Entschuldigung. Ja, ich habe es vergessen.
Ja, das sind die Fachbegriffe. Also Anamnese ist das Gespräch mit den Patienten, wo man nach Symptomen fragt und Genau. Und äh das war für mich auch eine andere Herausforderung. Und da musste ich direkt so mich drauf konzentrieren und und mit echten Patienten sprechen. Habe ich gar nicht. Hab ich gar nicht. Ich hab zu Hause. Ah, okay. Das war nur dann in der Prüfung musstest du zeigen. Theoretisch kann ich dann mit Patienten sprechen.
Genau. Genau. Da hat ein Arzt die Rolle des Patienten genommen und der hat mir dann Symptome erzählt und der wollte gucken, wie würde ich drauf reagieren, was würde ich da fragen und äh Ja. Wahnsinn. Heute arbeitest du in einem Krankenhaus in Deutschland. Bist jeden Tag in Kontakt mit anderem äh medizinischen Personal, mit Ärztinnen und Ärzten und Pflegerinnen, Patientinnen. Wie ist das denn jetzt für dich? Welche Sprache spielt die Rolle äh welche Rolle spielt die Sprache für dich heute im Alltag?
Ich finde als Ärzen, das ist eigentlich das A&O, weil ähm ich finde und ich habe das Gefühl, die Patienten ähm haben dann viel mehr Vertrauen in dem Arzt, wenn sie merken, der kann gut Deutsch sprechen, weil ähm ich als Patienten will ich nicht das Gefühl haben, ich wird hier nicht verstanden oder mir würden die Sachen nicht genug ausreichend erklärt und das kann ich verstehen und von daher eigentlich ist die Sprache wirklich das A&O, wie man ähm bei den Patienten rüber kommt. Ähm hattest du denn auch mal Probleme, dass Patienten dich nicht verstanden haben oder vielleicht äh Vorurteile hatten und gesagt haben?
M eigentlich nicht. Das war würde ich sagen, ich hatte so paar Situationen, wo ich den Namen von den Patienten falsch ausgesprochen habe, weil es da irgendein Ü oder Ü gab und dann haben die mich korrigiert und da waren die ein bisschen beleidigt, aber im großen und im ganzen ähm hatte ich eigentlich gar keine negative Erfahrung mit dem Patienten gehabt. Ähm die stellen mir immer irgendwann die Frage, welche Landfrau sind Sie?
Welche Landesfrau? [gelächter] So, so sagen sie das. Ich glaube, das ist also welcher Landsmann, welche Landsfrau sind Sie, das bedeutet, wo kommen Sie her? Aber ich glaube, die Leute haben oft gehört, man soll nicht fragen, wo kommen sie her? Und jetzt aber es ist auch ein, also es sagen wahrscheinlich ältere Leute, ne? Das ist ein älterer Begriff, ne? Was sind Sie denn für ein Landsmann? Was sind Sie für eine Landsfrau?
Genau. Und äh da, wenn ich erzähle, ich komme aus Syrien und wenn die wissen, wie lange ich ähm in Deutschland bin, dann sind sie auch, wir reden dann über Sprachlernen und äh das ist immer so eine nette Austausch. Mm. Ja, schön. Wir sind jetzt leider schon am Ende, liebe Lara. Ich habe noch so viel mehr Fragen, aber die besprechen wir gleich in der Aftershow. Manuel, ja, sag uns doch noch zum Abschluss ähm wo du so viel Content konsumiert hast, Easy German hast du jetzt ähm viel hier gelobt und beworben, aber die Leute freuen sich immer auch über Filmempfehlungen, Serienempfehlungen, Musikempfehlungen.
Hast du da was gefunden? Ja, was du so richtig mal empfehlen möchtest? Ja. [schnauben] Ähm, also Filme, ich kann mich noch an einem Film erinnern, die Welle heißt das. Oh ja, das ist ein guter Film. Das ist ein sehr guter Film. Musik ist ein bisschen schwierig leider auf Deutsch. Wieso? Was soll das [gelächter] denn heißen? Also ich ich fand damals, was mir empfohlen würde, war tatsächlich nur Schlagermusik und damals wusste ich [gelächter] wusste ich gar nicht, dass Schlagermus, dass es so ein Begriff gibt und das ist eigentlich peinlich, Schlagermusik zu hören.
Ja, das ist das, was die Deutschen hören. Ganz viele Deutsch lernende lieben Schlagermusik. Aber lieben sie Schlagermusik oder haben sie nur keine anderer Haben Sie nichts anderes gekannt? Wir haben uns hier schon öfter über Schlagermusik lustig gemacht und jedes Mal E-Mails bekommen von Leuten gesagt haben, die gesagt haben, dass ich bin aber Helene Fischer Fan. Oh Gott, Helena Fischer würde mir direkt natürlich vorgeschlagen, atemlos blablabla.
Also das Ding ist ähm also das ist ein gutes Lied damals für mich als jemand, der die Sprache nicht kannte, ich habe natürlich das Lied genossen, aber jetzt mittlerweile weiß ich, es ist peinlich zu sagen, ich habe überhaupt Teline Fischer gehört. Ähm genau. Ich fand es damals kommt drauf an. soll hören, was er will. Was h keine Lieblingsband im in Deutschland oder im deutschsprachigen Raum? Nee, leider nicht. [gelächter] Ich sag euch aber, also ich hatte ein Lieblingslied schon das ist eigentlich, ich glaube, die heißen die Zen.
Die Azzen. Oh Gott, [gelächter] das ist also die haben so ein Lied, glaube ich, das heißt: Was geht ab? Hey, was geht ab? Das kann wir feiern die ganze ein die ganze Genau. Ein bekannter Partysong. Ja, verlinken wir euch in [gelächter] den Showotes. Manuel, hast du dazu auch schon getanzt? Irgend, also ich glaube, man kommt da kaum drum rum, wenn man in Deutschland lebt. Irgendwann, wenn alle richtig besoffen sind, dann kommt dieses Lied.
Deutsche haben auf jeden Fall, sage ich mal, interessanten Musik und Partygeschmack. Also ja. Ja, spannend. Lara, danke, dass du bei uns warst. In der Aftershow quatschen wir gleich noch ein bisschen weiter, z.B. darüber, machst du überhaupt noch Fehler im Deutschen oder nicht? Wann hast du damit aufgehört? Und was quatschen wir noch? Was immer ihr möchtet. Ich kann auch noch Musikempfehlungen geben. Oh, okay. Wie hört man die Aftershow?
Manuel, als Easy German Mitglied in der Learner oder Conversation Membership bekommt ihr einen speziellen Podcast Feed mit unserem Transkript Vokabelhelfer und der Aftershow nach jeder Episode. Toll, danke, dass du da warst, Lara. Danke euch. Danke noch mal für die Einladung. Hat uns sehr gefreut. Tschüss liebe Leute. Ciao. Ciao [musik]
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