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Hotel Matze · @HotelMatze
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Most replayed moment #1
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sein mussten, aber ansonsten wollte ich so lassen, wie es auch die Audiotakes, die Aufnahmen aus den Spuren sind alle vom ersten Mal aufnehmen und so und wollt genau diese Emotionen beibehalten und genau, dass man das spürt und das spürt man, hört man auch, glaube ich, in
Said at 59:25
Most replayed moment #2
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ein bisschen immer waren so na ja, hoffentlich hoffentlich packt der Junge so und wird nicht irgendwie noch ein größerer Problemfall. Und deswegen würde ich sagen, ich hatte jetzt nicht die Horrorkindheit, aber ich hatte keine schöne Kindheit und ich habe es jetzt nicht oft genossen. Und ich sage ehrlich so, Tendenz
Said at 13:28
Most replayed moment #3
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und dass man man selbst sein kann und trotzdem trotzdem natürlich man vermarktet sich, das heißt, man muss auch smart irgendwie denken, wie wie vermarkte ich mich gut und dann gibt's ganz viele Tools und ganz viele Hacks, die ich über die Zeit, die aber auch mein Label rausgefunden hat, wie was
Said at 1:11:56
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Words
19,443
Runtime
1:44:26
Speaking pace
186wpm
Reading time
81min
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Opening (first 30 seconds)
Boah, ich glaube, ich selbst war unglücklich in erster Linie. Ich war hatte einfach ziemlich viele Probleme mit mir selbst. Also, ich war immer so sehr verhaltensauffällig. Was heißt verhaltensfällig? Ich war einfach immer der Typ, der scheiße gelabert hat. Hatte auch immer sehr krass Druck, weil ich so so teilweise schlecht in der Schule war. war einfach so ein Kind, wo glaube ich auch keiner große Erwartung dran hatte und alle so ein bisschen immer waren so na ja, hoffentlich hoffentlich packt der Junge so und wird nicht irgendwie noch ein größerer
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What this transcript is
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Boah, ich glaube, ich selbst war unglücklich in erster Linie. Ich war hatte einfach ziemlich viele Probleme mit mir selbst. Also, ich war immer so sehr verhaltensauffällig. Was heißt verhaltensfällig? Ich war einfach immer der Typ, der scheiße gelabert hat. Hatte auch immer sehr krass Druck, weil ich so so teilweise schlecht in der Schule war. war einfach so ein Kind, wo glaube ich auch keiner große Erwartung dran hatte und alle so ein bisschen immer waren so na ja, hoffentlich hoffentlich packt der Junge so und wird nicht irgendwie noch ein größerer Problem für ich weiß, es war ein Tag, da war ich bei DSTExpress habe ich gearbeitet Vollzeit als Fahrer.
Irgendwo da auf der 100 bin ich gefahren und mir ist bewusst geworden. Moment mal seit Jahren schiebst du es auf auch aus Angst vor Abweisung aus Angst, wenn du es wirklich ernst machst und es wirklich probierst, dass es da nicht klappen könnte und du musst es einfach probieren. Ich will nicht mit 30 stehen und mir denken, ah, ich wäre bestimmt ein erfolgreicher Musiker geworden, hätte ich das mal durchgezogen. Mich fertig gemacht.
Es hat mich wirklich richtig fertig gemacht. Ich war richtig am Arsch. Ich war traurig. Es war das, was ich immer wollte. Auf einmal geht's nicht wegen irgendeinem Typ. Ich war wütend. Ich war auch sehr wütend auf einfach auf den Typen und einfach auf die ganze Situation. Gibt es aber manchmal Momente, wo du an ihn denkst und denkst Mittelfinger? Bis vor nicht allzu langer Zeit hat kein interessiert, was sie meinen Songs gesagt hat.
Und eigentlich habe ich Songs in meinem Kinderzimmer gemacht, um zu gucken, wie es zu verarbeiten, wie es mir geht und das behalte ich mir bei und das ist natürlich oft schwierig. Aber hättest du es auch veröffentlicht, wenn sie gesagt hätte, nee, es geht nicht. [Musik] Willkommen im Hotel Matze. Ich bin Matze Hischer und ich treffe mich hier mit Menschen, die mich interessieren und versuche herauszufinden, wie die so ticken.
Mein heutiger Gast ist Zartmann. Zartmann ist Musiker und der Newcome, auf den sich gerade ganz ganz viele einigen können. Der Song Taum auf ist ziemlich weit oben in den Charts, meistens sogar auf Platz 1 und die Hallen, in denen er jetzt so spielt und demnächst spielen wird, die werden immer größer und ich bin mir sicher, dass wir es hier mit einem Künstler zu tun haben, von dem wir noch ganz ganz viel hören werden.
Ich wünsche euch viel Vergnügen im Hotel Matze mit Zartmann. Ich glaube so entscheidend war so das erste Mal Gitarre in der Hand, glaube ich. Da so dieses boah, was was genau geht ja ab, wenn ich diese Seiten zupfe, auf einmal passiert was. Und ich glaube David Bowwiy das erste Mal war die erste bewusste Musikerfahrung, die ich neben Kinderliedern hatte, so mit so 6 Jahren oder so, wei und war völlig war Space Audity und war völlig hin und weg von von Major Tom und so.
Das war unglaublich für mich, total spannend und so und äh ja, ich glaube, das waren so zwei Momente, wo ich glaube ich das erste Mal mich dran erinnern kann, dass ich so bewusst süchtig nach Musik war. Was hast du in diesem Space od te gehört? Was war das? Ja, also mein Papa hat mir so die Erklärung damals gegeben, so es geht so um um ein nicht Piloten Astronauten der bababa und der so die Kontrolle verliert und der irgendwann antworten die nicht mehr und so. der ist für immer dann und da verschwindet dann im Weltall und so.
Ich fand die Geschichte faszinierend, aber ich fand doch einfach diese Musik so geil und das was da prod, ich konnte es damals noch nicht so, aber das was produktionsmäßisch im Hintergrund passiert und so fand ich einfach spannend und ich habe es hoch runter die ganze Zeit die ganze Zeit gehört diesen weiß ich noch diesen Song. Ja, und dann halt auch so dann hat mein Papa glaube ich gemerkt, okay, der Junge, der ist ein bisschen Musik verrückt, so und dann hat er angefangen mir halt so halt so kinderfreundliche Erwachsene Musik zu zeigen, also so Beatles, so ich weiß noch Octopuses Garden und so und dann dann ähm John Denver und dann später Neil Young viel und so und das so hat mich dann immer weiter er, also mein Papa hat mich in so eine Musikwelt eingeführt von auch aus seiner Jugend muss man sagen.
Langkfirerweise irgendwann habe ich dann auch selber gemerkt, okay, es gibt noch andere Musik außer die von Papa, aber so damit hat er diese Tür aufgetreten und meine Musikfaszination geweckt. Was glaubst du, was ist es das bei so einem Song wie Space Od, ne? Es ist ja immer wieder, dass das Menschen so begeistert. Es gibt ja Musiken, auch Beatles, ja, aber ähm manche Hiphop Sachen, es gibt irgendwie manche Musiken sind so krass, dass die egal ja, wie alt man ist, in welcher Zeit man lebt, es hat nichts mit Zeit Geist zu tun, sondern das ist irgendwie es ist immer gut.
Es ist immer gut. Ich glaube, das ist so ein so ein Ich glaube, in Musik geht's viel darum zu entertainen auch unterbewusst und ich glaube, das sind einfach großartig komponierte Stücke, die einfach spannend sind auch auch aufgrund von nicht, also die sind halt so von der Produktion und so sehr unzeitgemäß, aber trotzdem so sehr, also so wie sagt man, also sie haben einfach sie überleben einfach Jahrzehnte, weil sie einfach so sehr ja, man, also man kann sie auch in 40 Jahren glaube ich noch hören und Sie entertainen einfach auf so einer super krassen unterbewussten Ebene, weil alles musikalische daran spannt ist, textlich spannt ist und irgendwie so.
Ich glaube, das wird auch noch in 20 Jahren andauern so. Aber warum genau kann ich jetzt nicht sagen, so da müsste man wahrscheinlich irgendwelche Forscher innen ransetzen, warum Space Audity von Kindern heutzutage noch gehört wird. Dein erstes mal Gitarre spielen. Wie alt warst du da? So sechs, glaube ich auch. Es war so ungefähr. Und was hast du da gedacht? Also, das kannst wahrscheinlich nicht mehr beurteilen, aber wir haben ja vom Urknall gesprochen.
Was was war das für dich gleich? Ich kann da was kreieren. Was was war das? Oder was ist es noch heute dann vielleicht? Ja, ich glaube, also ich habe da gar nicht so viele Gedanken mir drüber gemacht, aber es war so selbstverständlich, dass ich die Gitarre nehme, einfach nur Seitenspiel und dann habe ich direkt dazu auch gesungen und habe direkt über Sachen gesungen, die mich irgendwie beschäftigt haben zu dem Zeitpunkt und es war für mich selbstverständlich, dass man Emotionen irgendwie, es klingt nach so Music, aber dass man Emotionen irgendwie singt oder in Songs steckt.
Es war für mich seit seit diesem Moment, aber auch schon davor irgendwie immer klar, dass ich Emotionen in Liedern verarbeite. Zwar habe ich auch nie hinterfragt bis jetzt irgendwann, wo ich gemerkt habe, okay, oder dann auch später in der Jugend, wo es dann wo einfach nur noch so auf auf Pausenhof war, nur noch Rap angesagt und so und ich dann so mit meiner Gitarre und meinem meinem Musikbildung, die aus den 70ern kommt, so mich gefragt habe, okay, ist das jetzt so geil, ist jetzt so zeitgemäß und da so das erste Mal hinterfragt habe, okay, bin ich der einzige, der auch so gerne singt? Ähm, aber sonst bis dahin war es für mich immer klar, dass einfach Emotionen in Musik verarbeitet wird.
Warst du sonderbar? Ja, in der Grundschule würde ich sagen schon, aber da sind irgendwie alle Kinder sind irgendwie immer sonderbar, denke ich mir. Also ich ja, aber ich war jetzt nicht das coole Kind, so. Ähm und ich hatte so, ich war immer so Klassenklauen und immer Störenfried ganz viel auf dem auf dem Flur irgendwie Zeit verbracht, auch in der Grundschule teilweise ganze Fächer irgendwie geskippt und nie so richtig gute Freunde gehabt in der Grundschule und so und sehr zu kämpfen gehabt irgendwie und auch ja vielleicht schon sonderbar auch so mit mit ich weiß gab so ein Musikprojekt Tag und da habe ich Heart of Gold von Neyang mitgebracht, während alle anderen Katy Perry und so mitgebracht haben und da war ich glaube schon der Sonderling.
Es ist dann so geflippt in der Oberstufe, da ist es dann irgendwie mehr so ähm ja, da habe ich erstens richtig gute Freunde gefunden, Freunde, die ich bis jetzt immer noch habe, die immer noch meine besten Freunde sind, z.B., mit dem ich auch das Zartmann Ding mache. Ähm und da war ich vielleicht auch sonderbar, aber halt mit einem guten Freundeskreis und ich war nie, ich hatte nie Probleme, dass ich jetzt groß uncool war oder so mobbing oder so. hat mich jetzt nie tendiert.
Dafür war ich immer konnte ich mich genug wehren. Und hast du diese Musik war die dir dann auch immer peinlich? Also, wenn wenn man so Papas Musik hört? Ja, es gab Zeitpunkte, da war das auf jeden Fall. Ich habe der dann irgendwann auch angefangen, so ich weiß, als ich erstmal Sido gehört habe und ich war so boah krass, was das denn und dann kam Kai Hahnkampf, dann kam boah was nicht alles. Also Bushido, ja, Bushido ging so, aber auch so und so ganz viel Zeug, was dann was dann unendlich gehört wurde und dann war mir glaube ich schon dann hätte ich jetzt nicht mit Freunden Heart of Golds angemacht, Nieder hätte nicht äh David Bow gemacht.
Inzwischen ist mir scheißegal. Ich mache an, worauf ich Lust habe, aber damals war man dann schon, glaube ich, war ihm das eher peinlicher. Was hat dein Papa gesagt, dass du dann äh von KZ gehört hast? Ja, er hat am Anfang wirklich nicht verstanden. Er war am Anfang so mein Papa ist auch schon ein bisschen was älter und am Anfang war so, was zur Hölle genau soll das? Ähm und dann habe ich ihm aber immer vorgerappt und so und habe auch Emin viel gehört und dann ähm ja, habe ich ihm auch immer so vorgerappt und dann war es irgendwie so irgendwann hat er so gecheckt und war so, okay, ja, ich check's, ich check die Kunst daran und ich verstehe es und ich verstehe die Lyrik und so und dann habe ich irgendwann angefangen viel Casper zu hören.
Auch das habe ich das habe ich z.B. nicht auf dem Schulhofpreis gegeben. Das war einfach damals war die Zeit einfach noch ähm also ich weiß nicht, wie es heutzutage auf Schulhöfen ist, aber damals war es einfach so sehr äh Männer dominiert toxisch männlich einfach so auch gerade ich war auch auf so einer Problemschule, wenn du da gesagt hast so, du hst Casper so, dann hat du es auf jeden Fall nicht leichter zu dem Zeitpunkt, aber ich habe super super viel Casper gehört und das hat Papa z.B. natürlich verstanden, weil das ist Musik, die auch ältere Leute und w man auch die Lyrik versteht.
Egal in welchem Alter man ist, würde ich einfach sagen. Und wer war dann, wenn du Casper gehört hast, Casper für dich? Ich ähm es war ja, es war witzig, weil meine meine meine Klassenlehrerin, liebe Grüße an Frau Girke, hat damals gesagt, sie hat mal einen Rapper auf einer Party getroffen und der ganz Klasse, wer wer wer und so. Ja, Casper heißt der alle so, M okay. Und dann habe ich so gegoogelt und dann habe ich so ah ja, das ist der dann ah ja, sie kennt den.
Okay, krass. Und so habe ich den das erste Mal wahrgenommen. Da war so Mittelfinger hoch oder so. Ist, also damit habe ich ihn wahrgenommen. Ich glaube, da war schon, da kam gerade XO XO raus, aber man checkt es ja dann nicht so genau, was welcher Song gerade aktuell ist. Und Kasper war dann einfach wirklich, ich war einfach es war, weiß nicht, ob es ein Freund war so, aber so, es hat schon ganz gut funktioniert. Ich glaube, der hat es auch damals drauf angelegt, sehr enge Fanbindung zu haben und so.
Ich war noch nie auf einem Konzert oder so. Ich war kein Superfan, aber ich war immer, habe unglaublich viel die Texte gehört und ich habe es geliebt und habe mich sehr damit identifizieren können und sehr das Gefühl gehabt, so, es ist einfach es bin irgendwo vielleicht ich, der das geschrieben hat oder ein guter Kumpel, der das der das schreibt. So, es hat sich sehr einfach vertraut angefühlt, muss ich sagen. Und konntest du das aber mit irgendjemanden teilen, deine Liebe, oder war das etwas?
Ja, also ich habe das jetzt nicht komplett geil. Freunde wussten schon und so und es gibt auch andere, die Casper gehört haben und so, aber ich habe es jetzt nicht groß breit getreten auf dem Schulhof. Der hat auch eine Phase habe ich ganz viel Justin Bieber gehört, habe ich auch niemand erzählt, habe ich sehr krass gefeiert. Ich habe gelesen oder ich habe es gehört in dem Podcast, da hast du gesagt, dass du keine glückliche Kindheit hattest und das habe mich jetzt wundert mich gerade, weil das irgendwie hört sich das doch relativ an ich bin nicht in Berlin aufgewachsen, aber es hört sich doch erstmal normal an.
Aber was war in deiner Kindheit unglücklich? Ähm, boah, ich glaube, ich selbst war unglücklich in erster Linie. Ich war hatte einfach ziemlich viele Probleme mit mir selbst. Also, ich war immer so sehr verhaltensfällig. Äh, und das hat sich auch durch die Oberstufe gezogen. Was heißt verhaltens auauffällig? Ich war einfach immer der Typ, der scheiße gelabert hat. Ich hatte immer Diskussion mit Lehrern. Ich war immer auf dem auf dem auf der auf draußen auf dem Flur und musste immer warten, musste die Stunden skippen.
Ich hatte auch nicht so geile Schulen. Meine erste Schule meinte ich ja schon, mein Grundschule, aber auch Oberstufe. Da habe ich so ein paar Freunde gefunden, aber so an sich waren war das waren da viele, ich sag jetzt einfach mal, waren auch viele Idioten einfach auf dieser Schule. So. Und ähm dann habe ich irgendwann, weil es halt nicht mehr aushaltbar war und weil ich hatte auch immer sehr krass Druck, weil ich so so teilweise schlecht in der Schule war.
Ich habe mich nie konzentriert, immer noch scheiße gebaut und dann ja, darunter leidet man als Kind glaube ich sehr, weil eines der großen Säulen im Leben eines Jugendlichen ist ja die Schule und man profiliert sich ja schon irgendwie da damit so wie man oder das der Gemützustand ist abhängig davon, wie funktioniert die Schule, so wie jetzt Arbeit z.B. Ähm und wenn man da die ganze Zeit reinscheißt, dann ist es natürlich auf Dauer ungeil und dann war es halt auch vor allen Dingen so, dass ich irgendwann Retterlin bekommen habe und ähm das auch viele viele Jahre genommen habe und ähm dadurch in der Schule zwar besser wurde, aber gegen so 16, 17 Uhr immer einen unglaublich großen Downer, der immer und ich hatte mal so anderthalb Stunden Bahnfahrt nach Hause.
Ich weiß auch, wie ich dann mal von Hohen Hause nach nach Hause gefahren bin in dieser Bahn und diesen Ritterliner hatte und einfach alles war alles war quälen kacke und mir ging es nicht gut. Ich war nicht viel auch so Streit zu Hause muss man sagen. Es gab ich so, ich hatte einfach viele Problempunkte, war einfach so ein Kind, wo glaube ich auch keiner große Erwartung dran hatte und alle so ein bisschen immer waren so na ja, hoffentlich hoffentlich packt der Junge so und wird nicht irgendwie noch ein größerer Problemfall.
Und deswegen würde ich sagen, ich hatte jetzt nicht die Horrorkindheit, aber ich hatte keine schöne Kindheit und ich habe es jetzt nicht oft genossen. Und ich sage ehrlich so, Tendenz der letzten Jahre, vor allen Dingen, seit ich aus der Schule draußen bin, geht's mir einfach viel besser. Und ich sag so, von Jahr zu Jahr werde ich zufriedener mit mir selbst und glücklicher mit meinem Leben. Und deswegen verglichen mit früher hatte ich auf jeden Fall geht's mir heute einfach viel besser.
Was hätte anders sein müssen in der Schule? Bo, ich hätte einfach irgendwie ich wurde halt auf ADHS diagnostiziert und ich habe oft mir gewünscht, dass ich das nicht habe, dass ich auch normal einfach ins ins Raster passe, so wie alle anderen, ruhig da sitzen kann, zuhören kann und so. Ähm ja, das hätte anders sein müssen, also ich selbst. Und dann hätte es hätte ich bessere Noten gehabt und dann wäre ich vielleicht auf eine Schule gekommen, die auch wobei ich im Nachhinin meine Schule ja irgendwie auch liebe so, weil sie war halt einfach auch, also die meine Oberstufe war halt auch einfach geil, weil man Chaos war und so, aber äh ja, ich glaube, das wären so Punkte, die hätten anders sein müsen.
Hast du die Ruhe gesucht? Also ich ich habe ja schon einigen Menschen gesprochen, die ADS diagnostiziert bekommen haben. Ich habe es nicht und habe mich frag mich gerade so, was wünscht man sich, dass man ruhiger sein könnte dann in dem Moment? Ja, man finde man merkt einfach ganz oft gar nicht, wenn man so wenn man so Momente hat, wo man so super ADHSig ist. Das wird ein entweder fällt ein im Nachhinin auf, ist wie so ein nicht so ein Rausch, aber so man merkt das oft gar nicht so von wegen oh da war ich ja voll drüber so und aufgedreht so ja aufgedreht oder auch nicht einfach nicht zuhören nicht konzentriert und abgelenkt und hibbelig und äh ich habe eigentlich inzwischen muss ich sagen, hat sich das bei mir sehr krass verwachsen.
Also ich bin so ein sehr ruhiger Typ inzwischen geworden in den meisten Fällen. Klar, ich drehe immer noch ab und zu auf, aber es ist nur noch so, wenn ich so aufräume oder so, dann merke ich sehr krass, dass ich so, ich schaff es nicht konzentriert aufzuräumen. Ich räume meine Socken weg und beim Socken wegräumen fällt mir auf, ah ja, beim Waschbecken klebt irgendwas, dann wische ich das weg und dabei fällt mir auf, der Schwamm ist aber hier und dann fällt mir auf, ah, ja, ich wollte ja noch Dings antworten und dann antworte ich Dings, aber bevor ich ihm antworten kann, äh wollte ich noch ein Song anmachen und dann mache ich ein Song an und so und irgendwann bin ich so da, ah ich verr mich hier total.
Was wollte ich noch mal machen? Und dann muss ich mich richtig zusammenreißen und es tut manchmal richtig weh, sich da so zu konzentrieren. Da merke ich das noch sehr krass. Aber sonst habe ich ich habe also ich habe nicht oft Ruhe gesucht. Ich habe eher ich habe mich jetzt kling so Klischee, aber ich habe mich da auch immer an der Musik verloren. Das war immer mein Ding. War immer Musik. Ich habe Musik gemacht, Gitarre gespielt zu Hause, stundenlang Songs Songs geschrieben ohne Ende und viel Musik gehört und so.
Und das war immer so mein Ausgleich, wo ich so sehr konzentriert und fokussiert war und wo es so für mich vielleicht auch gut zu wissen war. Ah ja, du kannst ja Dinge machen und dabei konstant bleiben und auch bist nicht so faul und nicht so, du kannst ja wirklich Dinge durchziehen und da stundenlang dich irgendwelchen Sachen widmen. Es geht. Warest du so ein Label, was du hattest, du bist faul. Ja, ich war auch faul.
Ich hatte, glaube ich, von allen Personen, die ich kenne, das Label faul. Ja. Und bist du es losgeworden? Ja. Also, wenn irgendjemand in den letzten anderthalb Jahren das Label los geworden ist, dann würde ich sagen, bin ich das würde ich nämlich auch sagen. Hast du richtig, also ich habe schon gemerkt, dass du sehr sehr ambitioniert bist und eben das absolute Gegenteil von faul bist. Mhm. Und habe mich ein bisschen wiedererkannt, weil ich das äh ich hatte auch diesen Aufkleber. Ähm der Aufkleber war: "Du bist nicht nur faul, sondern auch stinken faul." Oh. Ähm und ich habe lange auch gedacht, dass ich faul bin und dann irgendwann aber so geguckt, merkt, nee, also das das stimmt nur nun wirklich nicht.
Aber ich glaube, ich habe unterbewusst ganz viel gemacht, um das nämlich loszuwererden. Ja, hast du das auch? Mein Vater meinte immer, du bist zu faul zum Stinken. Das hat er mir mal gesagt. Ähm ja. Ähm sie können dann die kurzensten Sachen vorspielen, aber auch die schlimmsten Sachen sagen, die älter meins. Mhm. Ähm, Grüße gehen raus. Grüße an FY gehen raus. Ähm, sorry, was war die Frage jetzt? Sag ich noch mal, ne? Ähm, richtig loswerden wolltest.
Ach so, ja, das auf jeden Fall. Ich so auch gerade so, also es waren viele Dinge, die mich in den letzten Jahren zum Arbeiten gezwungen haben. Das war einmal das und zum anderen hatte ich ja diese sehr Mauer Vertragssituation mit meinem alten Management und so, die wirklich sehr eklig war und die sich anderthalb Jahre gezogen hat, in denen ich da saß und mir jeden Tag dachte, boah, ich sehe jetzt hier gerade so keine Ahnung, z.B. bei Agu, den ich schon ewig kannte, so geil.
Das geht bei dem so krass durch die Decke. Das ist ja das ist ja crazy. So, ich will ich will ich glaube, ich krieg das auch hin. Ich glaube, ich krieg das auch hin, aber ich kann nicht, ich kann keine Musik raus, ich darf nicht. Und das war so, es hat mich so unter den Fingernägeln gejuckt jeden Tag. Und dass dann in dem Moment, wo das weg war und wo ich dann auch mein neues Label gefunden habe und so, ist so eine hatte ich so viel Energie, so viel Kraft und so viel Drang Leuten zu beweisen, dass ich das hinbekomme und mir selbst auch, dass ich seitdem eigentlich kann man sagen, fast nichts anderes gemacht habe als das.
Geil. Ja. Bist du nach Hohen Schönhausen in die Schule gegangen? Weil die hier keine Schule mehr haben wollte. Ja. Ja. War alles überfüllt. Wir haben uns auf Sekundarschulen beworben und es war alles überfüllt und mein du bist ja wirklich hier gewachsen, also im Prinzlaub. Ja. Ja. Mein NC war dann schlecht zu schlecht und dann war so okay ich erst auf die Gustav Eifel Grüße an Gustav Eifelschule, aber da habe ich so nach drei Wochen gemerkt, okay, wenn ich hier bleibe, dann kann ich Schule direkt sein lassen.
So, dann das macht keinen Sinn. So. Ja, die Gustav Eifel waren einfach Grüße an die Gustav Eiffelschule und alle Menschen, die da drauf waren, aber das war einfach Zustände so, da da kannst du nicht lernen. Das war einfach, ich weiß auch am ersten Tag kam da irgendwie dreimal der Krankenwagen und halt irgendwie war irgendwelche es war halt einfach so, es war einfach Dung Gewaltschule, es war wir hatten so ein Projekt am ersten Tag, weiß ich noch und d ist die Klasse komplett geflippt.
Der arme, ich will seinen Namen nicht sagen, aber der arme Lehrer wurde komplett fertig gemacht. Das war irgendwie am dritten Tag oder so und es war wirklich herrlich, wie also es war so krass zu sehen, was für eine Dynamik so paar zwölfjährige haben können, aber für mich war klar, okay, also auf dieser Schule kann ich nicht bleiben, wenn ich irgendwie halbwegs vernünftige Schullaufbahn dahinlegen will. So, ich bin eh schon gefährdet und dann war es halt so, okay, wo sonst?
Und dann war halt diese Schule in Hchen hausen frei. D war ich so zack. Dann probiere ich es halt. Dein Vater hat dir Musik gezeigt. Was hat dir deine Mutter gezeigt? M tja, viel, was halt eine Mutter so zeigt. Ähm sie ist jetzt, ich habe da jetzt kein so konkretes Beispiel, wie halt Mhm. Musik und so. Ich habe auch tendenziell immer mehr Zeit mit meinem Vater verbracht. Wir sind oft immer so rausgefahren, haben irgendwie so waren mit dem Auto unterwegs, haben gekämt irgendwo oder so Zeug.
Aber meine Mama hat mir halt all die Mama Sachen gezeigt. So ist halt schwierig, dass äh das jetzt so das da jetzt ein konkretes Beispiel zu finden. Wenn ich wenn ich jetzt kurz Zeit hätte, würde ich mir bestimmt was einfallen. Und sind die noch zusammen? Ja. Hast du noch Geschwister? Ja. Ja. Wie viel? Eine Schwester. Eine Schwester. Jünger, Elter? Jünger. Deutlich jünger, aber tolle tolle Schwester. Ich hab eine sehr, sehr tolle Schwester.
Ach, wie toll. Und habt ihr ein gutes Verhältnis als Familie? Ja, also inzwischen ja, alle sehr gutes Verhältnis, auch zu meiner Schwester ich ein sehr gutes Verhältnis und äh liebe meine Familie sehr. Wie ist das, wenn dann also ich wachs ja hier auch auf mit dem mit einem Kind ähm was ähm auch irgendwann die Großstadt entdecken wird? Mhm. Richtig entdecken wird. Ab wann haben sich deine Eltern Sorgen gemacht? ähm vor demjenigen, der so ausgeht und Drogen nimmt und Alkohol trinkt und ich glaube so ab 14 oder so.
Meine Eltern haben leider sehr ähm sehr schlagartig von meiner von meiner Drogen ausgehkarriere erfahren. Und zwar hatte ich zwei Erlebnisse mit Alkohol. Einmal war ich mit meiner damaligen Freundin im Linden Center ähm ähm äh Be, nee, wie heißt das noch mal? äh äh Mixury haben wir gesoffen, jeder zwei Dings und sie hat wir haben jeder zwei Biere Mixery getrunken und ihr sie hat das nicht vertragen und hat dann angefangen alles voll zu kotzen und ich war so scheiße, was mache ich jetzt?
Was mache ich jetzt? Uns Leute entdeckt, zwei 14-jährige waren da alles am Vollkotzen, dachten die sich rufen wir Krankenwagen. Dann kam Krankenwagen. Das wurde mein Eltern aber nicht erzählt, sondern ging nur an meine Schule. habe ich so einen Monat später habe ich auf dem Mädchenklo mit ein paar Freundinnen haben wir so äh so so Feigen Gin oder so ein Scheiß getrunken und das ist dann auch aufgefallen irgendwie und dann weil wir alle total besoffen waren und dann kam ein Brief nach Hause zu meinen Eltern, wo beide Erlebnisse drin standen und meine Eltern waren erst mal sehr auf jeden Fall sehr schockiert, waren so: "Okay, chill, du bist 14, reiß dich mal zusammen." Ähm ja, ich glaube, da ging es los, dass meine Eltern angefangen haben.
Okay, der der trinkt Alkohol und okay, der will rausgehen und okay, der sagt immer, er pennt bei irgendjemand, aber pennt er da wirklich? Und so. Ja. Und wann was erinnerst du dich an deine erste richtige gefährliche Nacht in dieser Stadt? Ja, ich hatte, also ich hatte gefährliche Schulwege tatsächlich. Ich erinnere mich an Schulwege, wo die sehr unschön waren. Äh fern. Ja, einfach so, dass so Jungs einmal kamen so drei Jungs rein, wir waren so 14 und wir hatten Schiss unseres Lebens.
Sie kam auf einmal rein und hatten es auf uns abgesehen, einfach Stress gesucht und waren halt voll groß. Einer hatte auch ein Messer und dann haben die da Spchen mit uns gespielt so von wegen so haben uns beleidigt und haben gesagt, wir sollen rauskommen, kämpfen mit denen jetzt und so und wir waren halt so 14 auch oder so und waren halt wirklich wir haben uns an unsere Sitze gekrallt und zum lieben Herrnott gebetet.
So, solche Erlebnisse hatten wir öfter, wo wir dann auch irgendwie auch Zeug, wo wir weggerannt sind. Das war wahrscheinlich die erste gefährliche Nacht. Ich weiß noch, da habe ich mich mit irgend so einem Typen angelegt, da muss ich 15 gewesen sein und dann ist der kurz einmal ist der kurz einmal weg und wie meinte so, also der Julian tatsächlich mit dem ich jetzt der jetzt Management meinte so Bro, der der ruft ja seine der ruft seine Freunde, der ruft seine Freunde, der gleich kommen h seine Freunde, ich so chill und so.
Nee, der ruft seine Freunde. Lass mal abhauen, bitte vertrau mir. Sind wir losgerannt und ich hatte so ein 99 Problems Shirt an, wie sie damals in waren. Habe mich schnell umgezogen, mir der Jacke drüber gezogen und dann kam uns so wirklich so zehn Jungs entgegen und wirklich wie in so einem Film einer fragt: "Ey, habt ihr so ein Typen mit 99 Problem Shirt gesehen?" Wir so bei den nee nee ich glaube irgendwo da hinten oder so und die so rennen dahin, ziehen dahin und so solche solche Erlebnisse oft irgendwie gehabt halt so Berlin typisch.
Aber ich glaube, erstens kann man die besser meiden, wenn man nicht wir waren auch oft mit den falschen Leuten, glaube ich, und zweitens muss man sich als Vater, glaube ich, so nicht so krasse Sorgen machen, weil am Ende geht doch immer alles gut aus, meistens. Es gibt ganz also Wahrscheinlichkeitstechnisch ab und zu mal nicht, aber eigentlich geht immer alles gut aus. Ist bei dir irgendwann mal schief gegangen? Ja, also ja, safe.
Ich hatte Erlebnisse, wo Dinge schief gegangen sind, aber im großen und ganzen ähm bin ich jetzt hier. Also irgendwie ist alles dann gut ausgegangen. Ja, das stimmt. Das stimmt. Als du Wann hast du angefangen Musik zu machen? richtig, also dass du begeistert warst von Musik, dass du schon auf der Gitarre rumgespielt hast, das hast du erzählt, aber dass du wirklich gemerkt hast, okay, ich will das selber machen. Da ist etwas in mir, was irgendwie das hört sich jetzt komisch an vielleicht, aber das ist größer als ich und das muss raus.
So ist es ja irgendwie auch bei Boi bei den Beatles, das ist Neil Young, das sind irgendwie, finde ich, so Vermittler von was größerem. Mhm. M also es gab auch da so mehrere Momente. Es gab einmal den Moment, wo ich so ein Album geschrieben hatte auf meiner Gitarre und das dann so ein Notizbuch hatte und damit rumgezogen bin, dass so teilweise so ein zwei Leuten vorgespielt habe, wo ich irgendwie gehofft habe, dass man so vielleicht, dass dass die Lust hätten das aufzunehmen, aber das hat irgendwie nicht so funktioniert.
Immer so auf eigener Faust los. Ja, ich hatte leider keinen musikalischen Freundeskreis. Ich habe nicht diese so wie jetzt so gefühlt ganz Deutsch Rap einfach diese zehn Homies, die alle produziert haben und so. Bei mir waren alle sehr desinteressiert an Musik. Ich war der einzige und ich kannte auch niemanden und so. Und irgendwann bin ich mit einem Homie, der aber gerappt hat, Grüße an Oscar, bin ich zu nach Schöneberg zu einem Produzenten.
Wie bist du an den gekommen? Der kannte den und dann war es so ja ähm äh haben wir so ein Spaßsong gemacht. Ich weiß gar nicht mehr. Der ging irgendwie so der so auf so Trap Beat und so, der ging irgendwas mit Ach ja, na ja. Ähm und ähm dann ja, genau. Haben wir das haben wir diesen Song damals aufgenommen und so und dann hatte ich das aber auch schon wieder vergessen. So, also der blieb dann irgendwo in irgendwelchen Archiven.
Keiner hat sich mehr groß für den interessiert und dann als ich weiß, es war ein Tag, da war ich bei DSTExpress habe ich gearbeitet Vollzeit als Fahrer, habe die ganze Zeit Flaschen ausgefahren und dann bin ich irgendwo da auf der 100 ist mir habe ich einfach bin ich gefahren und mir ist bewusst geworden. Moment mal, seit Jahren schiebst du es auf auch aus Angst vor Abweisung, aus Angst, wenn du es wirklich ernst machst und es wirklich probierst, dass es da nicht klappen könnte und du musst es einfach probieren.
Ich will nicht mit 30 stehen und mir denken, ah, ich wäre bestimmt ein erfolgreicher Musiker geworden, hätte ich das mal durchgezogen, weil ich habe schon Talent, aber ich weiß es natürlich jetzt nicht. Ich bin jetzt auch glücklich als XY Metzger. Nein, aber so und deswegen war es einfach so an dem Punkt dachte ich mir, okay, du musst es jetzt durchziehen jetzt. Und dann habe ich gehalten irgendwo und habe den angeschrieben und war so ey, kann ich kann ich rumkommen?
Ich habe ein paar Songs und so, kann ich die bei dir aufnehmen? Und der meinte, ja, alles klar. Wollte viel Kohle für damalige Fälnis haben und dann bin ich da mal hin, habe gearbeitet bei DOSExpress, um ihn zu bezahlen zu können, ne? Und wie alt warst du da? Bo, ich liege ja immer mein Alter nicht. Deswegen ist schwierig. Ich sage einfach mal, ich sagf ähm und ich liege mein Alter nicht. Nee, ich tatsächlich bis jetzt habe ich immer bin ich drum rum gekommen, dass keiner mein Alter weiß.
Es wird immer Gemutmaß, es wird mit Zahlen um sich geworfen. Hä? Ja, ich sage immer, ich bin 14 und das klappt sehr gut, weil wirklich viele Leute denken, dass ich 14 bin. Und du merkst, mir fehlen die Worte, warum h ich I don't. Also ich einfach so einfach so aus, damit man sein Alter halt nicht verrätt, weißt du? Okay. Ja. Ist das also jetzt mal so, ist das so eine ist das so ein so eine Sache? Also ist das etwas, was man jetzt Also ich bin ja 45.
Also ist das so ein Ding, dass man also dass man sein Alter nicht hat? Nö, ich glaube sonst ich habe einfach irgendwie dachte ich mir, mein Vornamen, mein Alter will ich einfach nicht sagen. Das war halt einfach für mich. in der Öffentlichkeit. Ja. Und dadurch entstehen einfach die wildesten Theorien und Dinge und so und das ist wirz. Ich habe irgendwann einfach angefangen zu sagen, ich bin 14 und das hat wirklich sehr gut funktioniert.
Es gibt viele Menschen da draußen, die denken, dass ich 14 bin und deswegen bleibe ich dabei aktuell noch. Es wird irgendwann wird's eh öffentlich, ja, das kann man dann nicht verhindern, aber noch noch sage ich nicht. Wie witzig, ja, dass man so Ja, also das äh Ja. Und okay. Also es war irgendwann es war genau, es war irgendwann und dann ähm ja, jetzt weiß ich gar nicht mehr, wo ich war. bin ich. Ich bin auf jeden Fall mal habe bei ihm Songs aufgenommen und daraus meine erste EP gemacht und rausgebracht.
Du siehst ja nur wirklich also jung aus. Tatsächlich. Danke. Ja, also dein Gesicht ist sehr, also es könnte wirklich sein, dass du 14 bist. Na ja, 14 nicht, aber zumindest ähm zumindest siehst du jünger aus als du bist, würde ich denken. Bis man dich aber wirklich sieht, weil dann bist du doch sehr sehr groß. irgendwie 188 wahrscheinlich irgendwie sowas. Ja, so ungefähr. Ich weiß nicht, ob du das geheim hältst in Nee, das das verrate ich überall.
Aber wie ist also wie gehen Menschen damit um? Also die wenn die dich also ich war erst überrascht, als du ankamst tatsächlich. Also ich kenne dich, ja, weil du so groß bist und dass das so, ich kann mir vorstellen, dass das so für Irritationen gesorgt hat, dass man dich vielleicht auch früher so sehr als sehr sehr jung gehalten hat, obwohl du älter schon vielleicht bist und dann aber deine Körpergröße wieder was völlig anderes erzählt.
Also es ist glaube ich auch eine es ist irgendwie irritierend. Kann sein. Vielleicht war ich da mal der Sonderling, der der riesig große Typ, der aussieht wie 12. Ja. Ähm ja, also ja, ich äh weiß nicht, ob Leute irritiert sind. Ich wurde mir bis jetzt noch nicht so mitgeteilt, tatsächlich. Mhm. Ähm, also bis jetzt, aber ja, wahrscheinlich, ich glaube, die Größe irritiert Leute schon auf, ich glaube, Leute denken, ich bin so 175 oder so.
Mhm. Das stimmt. Also, man hat dich man denkt dich viel viel kleiner, aber das finde ich ganz angenehm. Ich moch das nie so groß zu wirken, so körpergrößentechnisch. Aber ich glaube, wenn man so zu Konzerten jetzt kommt oder so, dann checkt man das schon so, wenn ich so ein Malik in den Arm nehme und der so ein Kopf kleiner ist. Also ja, was war dann erster guter Moment als Sänger? Also, du hast diese Durstexpress äh Karriere gehabt, hast Musik aufgenommen.
Mhm. Was hast du gedacht auch, was aus dir mal wird? Also Durxpress ist jetzt erstmal nicht, also nichts dagegen, aber es ist ja erstmal eher ein Job. Es ist ja nicht so Was dachtest du? Wolltest du studieren oder? Ja, ich nee, studiere nicht. Es war schon mein Plan. A, ich war halt so, boah, ich will auf jeden Fall irgendwann ein Label finden. Das war immer so mein Plan. Ich will Label find. Du wolltest Musiker sein.
Ja. Und ich wollte Musiker sein. Ja. Und ich wollte ein Label finden und war immer so, ja, wenn ich ein Label finde, wäre schon total krass. So ein kleines Label, was mich vielleicht irgendwie sieht und meine Musik cool findet und so. Und dann ja, hatte ich damals diese IP halt und so wie hieß die die Boah, wie hieß die? Ich weiß nicht zwei Blocks. H ist nicht dieses zwei Blocks. Nee, genau, das ist Nee, nee, das kam danach.
Nee, ich weiß es tatsächlich gerade gar nicht, wie die hieß. doch, die hieß irgendwas die Ah ja, egal. Auf jeden Fall die Es ist so lange her. Der sagt der 35-Jährige. Genau, jetzt ist es so, jetzt ist es raus. 35. Bin 35 Jahre alt. Ähm, nee, aber ja, genau. Ich, also es war halt eine IP, die die ähm die ich einfach rausgebracht habe und die im Endeffekt dann an meinen alten Manager gespielt wurde und äh ich weiß noch, wie krass glücklich ich war.
Boah, jetzt scheint jemand, der Ahnung hat, sich dafür zu interessieren. Der sagt, das ist gut und so. sondern hat der mich damals Aaron vorgestellt, mit dem ich das immer noch alles zusammen mache. Er ist ein musikalischer Wegbegleiter. Genau, der spielt auch Drums bei mir äh und singt auch so viel und so auf der Bühne, aber der produziert auch alles mit und auch einfach unglaublich guter Freund. Ich war gerade erst mit ihm Monat in Kolumbien Anfang des Jahres und so. Ähm und dann haben Iron und ich uns kennengelernt und haben da angefangen Mucke zu machen.
D war die ganze Zeit, okay, wir ziehen das jetzt durch, wir machen Songs, Songs, Songs jeden Tag getroffen, weil ja, ich will Musiker werden. Mhm. Und was ist aber schief gegangen? Du hast es erst schon so erzählt, dass du dann nichts mehr veröffentlich durftest. Ich weiß, du warst irgendwann mal bei Universal auch und es ist ja eigentlich soweit, also das ist ja, vor mir sitzt ja der gleiche Typ wie damals auch, hat die gleiche Stimme.
Mhm. Ähm, warum was ist daran schief was ist da schief gelaufen? Na, einerseits war ich damals noch nicht so so motiviert, was so Media anging und so. Ich habe es noch nicht verstanden. Ich habe mir erst Insta geholt, als ich mit Musik eingefangen habe und TikTok und so. Hatte keinen Bock, da irgendwie groß Promotion zu machen. Ähm und wurde auch immer sehr gezwungen und musste irgendwelche Content Pläne posten, die mir vorgefertigt wurden, die ich total scheiße fand.
So, sowas mache ich auch heute nicht mehr. Ich poste alles nur, wie ich es will und bereite mir alles selbst vor. Was ist Contentpläne? Also ja, montags postest du ein Out now ess Dienstag postest du ein Video mit bababa Mittwoch post einfach so, wo drin steht, wann man was zu posten hat und ähm ja und dann war es einfach so, dass der Manager mir damals einen Vertrag vorgelegt hat und meinte hier ähm wir können das zusammen machen und so, aber du musst einen Vertrag unterschreiben bei mir.
Ich so, okay, alles klar. Ich habe aber keine Ahnung, was da drin steht. Ja. check ich nimm dir einfach ein Anwalt. Ich so, ja, aber ich habe kein Geld für ein Anwalt, so, weil ich mich auch mal informiert und so und Anwaltkosten war irgendwie bei 1000 € oder sowas und das war damals absolut undenkbar. Ich war immer immer komplett bankrott, immer Chronispleite und dann war ich so ja, ich vertraue dir jetzt einfach und unterschreib diesen Vertrag, was soll ich machen?
Und dann stand da halt standen da Dinge drin, die so sehr ja einfach so ich weiß nicht, ob er das aber ja so 50% stand da drin, z.B. Umsatz und gewinnen. Mhm. und ähm halt auch so, es gab halt keine Vertragslaufzeit und so und dann ja, war das halt so, dass wir dann auch beim Label unterschrieben haben und dann haben wir angefangen, dann kam der erste Song, zwei Blogs und es lief auch erstmal ganz gut und so und dann ist aber der Manager immer weniger in Erscheinung getreten, war immer seltener da ist, kam immer mehr Probleme, immer mehr Leute haben geschrieben so von wegen er hier, dann haben sich Leute gemeldet, Videografen meinten, sie kriegen kein Geld bei mir dann gemeldet.
Ich so, wie aber also warum kriegen die kein Geld? Das muss doch eigentlich mein Manager machen. Und dann ähm habe ich irgendwann erfahren, es wurde ein richtig ein größerer Forschuss auch gezahlt vom Label und dann war ich so habe ich mein Manager konfrontiert, wo ist denn das hin? Und dann war ist total defensiv aggressiv geworden. Und dann hat er mir eine Auflüstung geschickt auf Nachfrage, wo das Geld hin ist. Und dann habe ich das gesehen und war so, Moment mal, nein, das kann nicht sein, das stimmt nicht.
Ich habe z.B. Da steht drauf, Aaron hat Geld bekommen und ich habe mit Aaron gesprochen, der hat noch nicht einen Cent bekommen. Wie kann das sein? So und ja, dann habe ich halt alles angezweifelt und dann fing er an den Vertrag gelten machen zu wollen und wollte auf einmal 50% von irgendwelchen Dingen haben, wo nie Geld geflossen ist und so. Und dann war ich so scheiße, der nimmt mich hier komplett auseinander und ich habe keine Ahnung und dann habe ich damals Gott sei Dank auf dem Frauenfeld mit Zach gesprochen von 1999.
Frauenfeld ist ein Open Air, ne? Genau. Mhm. mit Zari von 199 gesprochen. Der meinte da das stinkt alles, das macht überhaupt keinen Sinn und so ich habe einen guten Anwalt, nimm dir den mal und ich kann den nicht bezahlen und so meinte Zia ich mache erstmal so entspann dich, ich kümmere mich drum und so. Hauptsache du kommst mal raus aus der Scheiße und das hat mein Leben gerettet, weil sonst wäre ich heute nicht hier.
Was wofür war das aber gut, dass du das Nein, die diese Erfahrung, weil na ja, es war dann halt anderthalb Jahre Rechtsstreit und ich war da irgendwie mittendrin und ähm es hat sich einfach wie gesagt ganz viel aufgestaut, nicht nur an Energie, sondern auch an Songs. Ich habe ganz viele Songs in der Zeit geschrieben, Fußbaumeln, nichts für immer und so. Ich weiß nicht, ob du sie kennst, aber Leute, die es hören, kennen die vielleicht. ähm und so ganz viele Songs währenddessen geschrieben und ähm habe auch einfach so, also genau Energie so freigesetzt, Songs geschrieben und habe auch einfach so gecheckt, weil ich so eine Pause hatte und so ein Reset Knopf irgendwie.
Was will ich überhaupt sein, wo will ich stattfinden? bin ich, will ich jetzt HipHop sein, will ich Rapper sein, will ich kein Rapper sein, will ich singen und so. und habe dann einfach so eine Richtung gefunden, die mir sehr, wo ich lange Songs sammeln konnte und dann auf einmal mit allen irgendwie rausgehen konnte und habe dann noch wir haben dann noch die ganze Zeit geguckt, wer könnte ein richtiger Partner sein für uns.
Also mit wir meine ich vor allen Dingen halt Jen und ich und Aaron war halt auch mit dabei, aber halt mehr musikalisch und dann sind wir halt zu Bamboo und dem aktuellen Label und das hat einfach funktioniert und dann war klar, ich habe werde alles an Energie, was ich irgendwie habe geben, um das jetzt zu schaffen und dafür hat's vielleicht so eine kleine Auszeit gebraucht. Hast du gab es ein Moment, wo du dachtest, ich werde das wird alles nicht mehr klappen, ich werde nicht mehr singen?
Ja. Ja. oft oft irgendwelche neuen Anrufe vom Anwalt und jetzt will er das und so und das sieht gerade so aus, als würde den nächsten noch als würde noch ein Jahr länger und so und ich so scheiße. Ja, gab's oft. Und wie was macht das dann mit einem? Also es hat mich fertig gemacht. Es hat mich wirklich richtig fertig gemacht. Ich war richtig am Arsch. Ich war traurig. Es war das, was ich immer wollte. Auf einmal geht's nicht wegen irgendeinem Typ.
Ich war wütend. Ich war auch sehr wütend auf einfach auf den Typen und einfach auf die ganze Situation. Das hat sich zum Schluss, also zum Glück jetzt gelegt. Ich habe null Wut mehr in mir, aber auch weil Dinge so gelaufen sind, wie sie gelaufen sind, glaube ich. Gibt es aber manchmal Momente, wo du an ihn denkst und denkst Mittelfinger? Ja, ne? Ich denke schon manchmal, aber er tut mir eher leid tatsächlich. Es ist eher so ein, ich denke an ihn und dann ist es so, oh Mann, der arme Junge, der der hat schon echt nicht leicht mit sich selbst und so und ich höre dann immer so von Leuten mal hier und da, was der gerade so macht und wen der jetzt als nächstes sich ranknöpft und so. ist auch so ein Typ, der einfach einen verbrannten Namen hat.
Und denke ich mir so, ach Mensch, der Arme. Hm. Wann ist für dich klar geworden, dass du eine besondere Stimme hast? Also, die finde ich sich noch mal verändert hat. Also, ich habe dich das erste Mal gehört letztes Jahr im Mai. H AGU wahrscheinlich, ne? Nee, ich habe dich gehört, weil du in in Hamburg aufgetreten bist auf einer Veranstaltung vom das war ein Side Event von vom OMR Festival oder vor Ach, da warst du da in der Bar?
Nee, ich war nicht in der Bar, aber eine Kollegin von mir war da und erzählte mir danach davon und erzählte hier Zartmann, das ist toll, hört das mal an. Und das habe ich angehört und das fand ich gut. Es hat mich aber nicht so geflasht, es war gut. Und dann kam irgendwann glaube ich das mit Shi Agu raus und dann war es noch mal irgendwie dann hat es mich irgendwie also dann merkte ich so oh, das ist eine sehr interessante Stimme, die du hast.
Uh, danke. Und die war vorher mir nicht so präsent oder ich habe sie vielleicht auch einfach nicht so richtig gehört, aber wann ist es dir so klar geworden, dass du etwas hast, was so wir haben ja erst über Boe und so weiter gesprochen, das jetzt mal so ganz, also es gibt ja auch Stimmen, die noch mal so viel Seele drin haben, obwohl die Person vielleicht das 14 ist. M ich ich check, also ich freue mich sowas zu hören.
Ich glaube, es gibt so gab so eine Förderin in meiner Karriere. Ich war einmal bei so einer bei so einer Jazzerin, die mir so Gesang beigebracht hat. Ich glaube, die hat mir sehr oft gesagt, so, okay, du kannst das wirklich gut, du machst das super und du hast eine wirklich eine eine Stimme, in der sehr viel Seele steckt, einfach so sehr viel Herz und sehr viel Emotion und das war wichtig für mich zu wissen und dann halt spätestens glaube ich erst als die Leute das geschrieben haben, so dass ich glaube ich habe oft gehört, wow, was wieso wurde oft für meine Stimme gelobt, obwohl ich es gar nicht so sehr drauf abgesehen hat, dann auch auf diese Vergleiche gehört mit Anemal Kantereit und so Zeug, was ich auch nicht so feier ehrlich gesagt, weil We ich nicht so, ich will nicht der xte Typ in Deutschland sein, der wegen seiner rauen Stimme jetzt bekannt ist.
So, das ist nicht das, ich sag meine Stimme ist nicht das Wichtigste dann so, ich kriege das auch ohne rauhe Stimme kriege ich auch gute Songs hin, die funktionieren so. Ähm und das ja, aber da habe ich es dann wahrscheinlich so gehört und dadurch wurde es mir so bewusst irgendwie und hat sich das Verhältnis zu deiner Stimme verändert durch dieses Berühmt sein, dadurch dass die so oft gehört wird, dadurch dass du auch dass es dir jetzt auch so zugeschrieben wird?
Nö, also ich singe tatsächlich, wenn ich privat singe, singe ich viel sanfter und seichter, glaube ich, als auf der Bühne. So bisschen wie so, ich habe ein Shang mit Max Rabe, lass es gehen. Und da bin ich auch so sehr kopfstimmig und so und so sehr wunderschönes Lied. Ja, danke. Ja. Ähm und so sehr sanft und so singe ich glaube privat dann viel mehr, wenn ich nicht auf einer Bühne stehe. Du hast erst gesagt, als du die Zeit hattest und nicht veröffentlichen durftest, dass du dich gefragt hast, wer du sein willst.
Und wie hast du das für dich beantwortet? Ich habe gesagt, ich will einfach, ich will nichts konkret sein, ich will nicht Rap sein, ich will nicht Pop sein. Es ist irgendwas dazwischen. Es ist mir auch egal, was es ist. Aber ich weiß musikalisch, wie es klingen soll und ich weiß musikalisch, wo es hingehen soll. Und das war genau dieser Weg, diese ind die Beats mit Rap gemischt mit Gesang, aber auch zeigleich nicht nur ind die, sondern auch irgendwie popp und so.
Ja, das war dann einfach so. Ich habe einfach musikalisch gespürt, ah ja, das Lied muss jetzt noch so verändert werden, um da mit drin zu sein und ah ja, der nächste Song, den ich schreibt, der soll so klingen und so und habe mir dafür einfach ganz viel Zeit genommen und ganz viel auch verworfen. Das ist glaube ich das, was man dann gar nicht sieht am Ende, aber in der Zeit habe ich ganz viele Songs geschrieben, die ich verworfen habe, die nie rausgekommen sind oder so.
Wie schreibst du? Meistens habe ich eine Emotion im Bauch, so und habe einfach irgendwas, was ich so merke, boah, da will ich drüber singen, da will ich drüber reden, so und dann gehe ich mit der Emotion in eine Session und dann Was heißt Emotion? Also gib mir mal Beispiel ein Satz, der hängen bleibt oder ein Erlebnis, was hängen bleibt, was ich verarbeiten muss oder also jetzt bei der letzten EP war es so, dass ich oft einfach in der Küche, in meiner alten Küche war und so diese Sätze, die ich da singe, einfach im Kopf hatte.
Das war einfach das, was ich im Kopf hatte und da war ich so, ich singe dann auch schon. Ich habe Sprachen auf meinem Handy, wo ich genau die Melodien schon singe, die es dann später auch auf der sind, einfach so aus dem aus dem Kopf und irgendwie kommt das dann aus mir ist einfach Emotion und dann gehe ich damit ins Studio meistens. Das heißt, du nimmst dieses Handy dann mit und spielst das Aaron vor. Ja, genau. Aaron meistens sind ist Moritz so der Aaron spielt vier Drums und so und ist immer dabei, um alles so abzu abzunicken oder nein zu sagen mit sehr wichtigen Feedback.
Aber meistens bin ich erstmal mit Moritz Dauner im Studio und David Bonk heißen die beiden. Mhm. Und dann hast du eine Idee, du hast du hast eine du hast eine Melodie, du hast einen Text und dann geht es darum, dass ihr das zusammen kreiert. Ja, ich habe also Grundlagen eines Textes und dann habe ich so im Kopf, ah ja, die Drums sollen das machen und ah ja, das wäre geil, wenn wenn man vielleicht irgendwie da so eine Gitarre, die so ein bisschen so und dann sage ich das David erst so, ja, okay, aber lass uns mal die Gitarre vielleicht eher so und spielt die ein.
Ich so ja okay, geil und so. Und dann hat Moritz eine geile Idee für ein CTI spielt da irgendwelche Sachen. Ich so, ey, das klingt fett, lass uns das genauso nehmen und dann lass uns aber mal noch sorgen, dass das an der Stelle so und so so ist das einfach so ein gemeinsames, es ist wirklich richtige Teamarbeit und dann entstehen so die Songs und dann läuft der Beat im Hintergrund und ich lauf ein Verrückter äh immer durchs Studio immer den ich habe lauf dann immer denselben Gang und ich merk es gar nicht zwei Stunden lang und dabei schreibe ich, wenn ich laufe schreibe ich.
Wenn ich sitze, dann weiß ich nicht weiter und oftmals ist es auch dann erkenne ich eine gute Session. Wenn ich die ganze Zeit rumsitze, weiß ich, war eine scheiß Session. Wenn ich aber die ganze Zeit durch den Rum gelaufen bin, weiß ich, okay, es war geil. Hm. Warum schreibst du? Würdest du sagen, einfach um Emotionen loszuwerden, um einfach wie Therapie. Das heißt, es muss sein. Ja, ich würde es auch ich würde es auch machen, wenn ich dafür, wenn es niemand hören würde, würde ich für mich machen.
Und kannst du in den Songs ausdrücken, was du sonst nicht ausdrücken kannst? Anders, aber aber ja, manchmal. Ja. Mhm. Inwiefern anders? Ja, es hat deutlich zusammengefasster, ne, und deutlich überlegter als das, was man jetzt einfach rausplaudert im Alltag. Ähm, aber ja, im Endeffekt ähm kann ich Dinge durch Songs teilweise besser zusammengefasst und und irgendwie treffen vielleicht sagen als dann in echt. Ich nehme so zwei Grundgefühle wahr, wenn ich die Musik höre.
Das eine ist hat wirklich Hedonismus. Ähm, uns kann, mir kann nichts passieren. Ich bin unterwegs. Ähm ich, ich ich feiere mich durch das Leben. Mhm. Und die eine Emotion und die andere ist Melancholie. Ich vermisse etwas, ich weiß nicht so genau wohin. Mhm. Das sind so die beiden Pole, die ich Ja. Ja. Zumindest höre ich die so. Und sind das reelle Pole? Ja, schon. die aber sehr gegensätzlich eigentlich sind. Ja. Ja, klar.
Das ich glaube ja doch, aber es ist beides schon sehr ist beides schon sehr so, dass es diese zwei Pole gibt, die mich durch Leben tragen und die für Inspiration sorgen. Einfach so dieses draußen sein Dinge machen scheiße und ich bin ein sehr freiheitsliebender Mensch. Ich bin sehr, ich lass mich nicht so gern einschränken und bin so sehr äh gern unterwegs. Also an Tagen, es gibt auch Tage, da bin ich es gar nicht und aber so sehr gerne unterwegs.
Ich erlebe gern Dinge, lern gern Leute kennen. Ich mag auch Party machen und so. Ich mag einfach so das und jung und dumm sein. Und ich mag aber auch sehr gern einfach zu Hause sich einigiegeln mit einer gewissen Grundmelankolie. traurige Songs hören, üers Leben nachdenken und mich treffen auch so gewisse Dinge dann manchmal sehr so auch aus der Welt geschehen oder so, dass ich so glaube dann eher ich bin so ein grundmelcholischer Typ bei gewissen Dingen.
Also ich bin jetzt nicht so eine Trantasse oder so, die jetzt zu Hause die ganze Zeit so fertig ist vom Leben, sondern ich bin halt eher so, ja, ich habe so melancholische Emotionen, die ich halt irgendwie verarbeiten muss, die raus müssen und das ist halt durch Songs. Jetzt bist du ja aber so erfolgreich gerade, dass du ja im Grunde würde ich behaupten, von diesem Erfolg getragen wirst. Also, du wirst ja, du du spielst sehr viele Konzerte, habe ich das Gefühl, zumindest du äh machst viele Sessions, kommt viele Sachen raus, du machst Interviews und eigentlich hat es ja dann gar nicht, dann geht's gar nicht mehr darum, wie man sich gerade fühlt, sondern man muss ja dann, also man muss ja dann genauso ja ähm funktionieren, als würde man keine Ahnung äh jetzt so ganz blöd äh Flaschen ausfahren.
Ja. Und wie gehst du damit um mit diesen, dass du raus musst vielleicht und gar nicht willst gerade? Also ja, das ist natürlich noch mal was anderes. Ich weiß, meinst du jetzt so in Form von Songs, die ich schreiben muss, obwohl ich es gar nicht will? Oder meinst du so raus live spielen, obwohl ich keinen Bock habe? Genau. Also du hast ja manchmal, also wenn es diese beiden Gefühle gibt, also wenn du freiheitsliebend bist, ich bin auch sehr freiheitsliebend und für mich ist sehr, ich liebe Regeln, ich liebe Routinen, aber wenn mir jemand anders sagt, dass ich muss, finde ich schwierig.
Ja und und deswegen habe ich mir mein Leben so gestaltet, dass ich eigentlich relativ von Woche zu Woche gucken kann, wie ich mich fühle. Nun musst du aber jetzt weißt du, dass du nächstes Jahr eine Tour spielst, dass du das machst. Und aber das ist schon alles sehr, also das will ich. Mhm. Das ist schon, also ich werde nicht vor der Max Schmelinghalle Morgens Stimme denken, boah heute mag Schmingalle spielen, gar keinen Bock.
Nee, das glaube ich auch nicht. Also das wäre wäre feiß. Ja, das wäre wirklich sehr feiß. Aber deswegen sind es alles Dinge, die ich will ich will ich freue mich auf diesen Sommer mit den Festivals. Klar ist es manchmal sehr viel, aber auch ich will auch, dass es viel ist. Ich will das. Mhm. So, deswegen geht das schon. hält sich sehr in Grenzen, dass ich da klar jetzt ich hatte jetzt zwei Monate Tour ungefähr, nicht ganz anderthalb Monate und habe zeig gleich hat die EP rausgebracht und da hat man schon gemerkt, okay, es ist schon sehr viel und meine Ambitionen äh sind sehr hochgesteckt und ich will immer an allem, dass es perfekt aussieht, perfekt klappt, perfekt funktioniert und wenn es so viel auf einmal ist, dann muss man irgendwo Abstriche machen.
Dann kann das Musikvideo jetzt nicht das krasseste überhaupt werden und noch besser als das letzte, sondern dann muss das Musikvideo halt irgendwie ja einfach ein bisschen darunter leiden, dass gerade nicht die Zeit und die Energie da ist und so. Und da merke ich, da habe ich dann eher gemerkt so, wie wie anstrengend das halt manchmal sein kann und so und da habe ich mich auch so ein bisschen kaputt gearbeitet, muss man sagen, so von Ende Januar bis April. Ähm und das sind so, glaube ich, dann eher die Seiten, wo ich wo ich mich selbst zwinge und wo ich mich dann irgendwann gezwungen fühle von mir selbst und dann auch nicht mehr so Freude dran habe und mir irgendwann denke so ein Scheiß, ich will es alles nicht mehr.
Ich wünsche ich wäre Schreiner. Mhm. Ja, ich wünschte ich wäre alleine in meiner Wohnung oder so. Das wahrscheinlich. Ja, ich habe das Gefühl, dass, also ich kenne die beiden EPs, die eine, die letztes Jahr rausgekommen, ich, die heißt irgendwas mit frei, Entschuldigung, ich hab's, dafür bin ich frei. Dafür bin ich frei. Und jetzt schönhauser und ich hatte das Gefühl, als ich die beiden gehört habe, dass die erste m da will es jemand wissen.
Mhm. So, da will jemand irgendwie da will jemand jetzt auch wirklich raus und gehört werden. Mhm. Und ich hatte das Gefühl jetzt bei Schönhauser ging es dir eigentlich gar nicht so sehr darum, dass die gehört wird, sondern dass du die machen musstest. So habe ich also im im Sinne von die musste künstlerisch raus. Ja, Fakt. Ich bin auch, ich weiß, ich bin hin als ich die das erste Mal meinem Team voll gespielt habe, nach dieser nachdem ich alle Songs gesammelt hatte, meinte ich direkt: "Leute es tut mir leid euch das zu sagen, aber auf dieser Platte, weil am Anfang war tau mich auf auch noch nicht so da ganz drauf.
So, ich da habe ich sie noch vorgespielt, so wie sie eine Geschichte erzählt in der Reihenfolge. Und dann meinte ich, auf dieser Platte sind leider keine TikTok Hits, keine Hits. Es ist einfach nur wie ich mich fühle und wie es sind einfach nur Dinge verarbeitet und das ist es. Also, wenn ihr jetzt erwartet habt, dass jetzt fünf A kommen und wie du manchmal fehlst und so, dann so direkt Erwartung runtergefahren. Also ja, da hast du recht.
Das waren aber ich finde das auch nicht schlecht, weil ich denke mir so irgendwie hatte ich immer so nicht so habe ich Künstler nie gefeiert oder Künstlerinnen, die so zwei Hits haben und dann alles darauf umstellen, nur noch Hits zu schreiben, um noch erfolgreicher, noch bait, der so auch so kommerzieller ist, ist vollkommen in Ordnung, aber zwischendrin muss dann wieder auch was kommen, was ganz klar den Anspruch hat, nicht kommerziell zu funktionieren, sondern was Emotionen sind, eigener eigener Charakter, eigene Identität ist und das war es glaube ich unterbewusst, weil gar nicht so geplant.
Und wie schaust du jetzt auf dein Werk, wenn du merkst, okay, du machst jetzt etwas, das eine ist vielleicht etwas dahin gebaut, dass es auch auf TikTok funktioniert und das andere ist dahin nicht dahinbaut, sondern einfach nur wie ich mich fühle und dann ist das, wie ich mich fühle, einfach so erfolgreich, dass du plötzlich auf Nummer eins bist. Also wie verändert das auch die [Musik] eigene den Blick auf die eigene auf die eigene Kunst?
Ich hab bis jetzt tatsächlich noch gar nicht so drüber nachgedacht. Es es natürlich schön irgendwo zu sehen, dass man damit dann auch Erfolg haben kann. Das ist gut zu wissen. Alles klar, dann weiß ich, ich muss mich gar nicht anbiedern irgendwie und muss gar nicht jetzt nur noch irgendwelche super public Songs schreiben, um erfolgreich zu sein und um in zwei Jahren noch am selben Punkt zu sein oder so. sondern es funktioniert auch mit eigenen Songs und vielleicht auch, weil einfach Leute das mögen generell, was ich mache und merken, wenn ich mir Mühe gebe und wenn es aus vom Herzen kommt und das tat es auf jeden Fall finden sie es toll, egal ob es super kommerziell ist oder nicht, das ist voll schön.
Das ist auf jeden Fall schön. Ja, das ist ein sehr eine sehr gesunde Artine Karriere zu führen, würde ich sagen. Ich mein Lieblingslied ist für immer, was ich wirklich ähäh atemberaubend schön finde. Danke. Und ich habe mich gefragt, ob du ich bin mir nicht ganz sicher, ich meine einen Namen gehört zu haben am Anfang des Liedes. Mhm. Una. Mm. Ähm, wenn das die Ex-Freundin ist, um die es auf dieser IP geht. Mhm. ob das ob du wann sie das gehört hat.
Ja, das ist ähm das Ding ist das so der Punkt, wo ich tatsächlich bis zum gewissen Grad rede ich mal gern so über die EP und über alles, aber halt nur zu einem gewissen Punkt, weil irgendwann lasse ich dann lieber einfach die Musik sprechen und alles andere ist dann irgendwann wird auch einfach zu privat und das ist so ein bisschen der Zwiespalt, in dem ich mich oft befinde, weil ich gerade auch als ich die Songs geschrieben habe, die halt offensichtlich sehr privat sind und offensichtlich nicht frei erfunden sind, wo ich dann Schwierigkeiten hatte zu sagen, okay, so mein mein Beruf und me was ich bin ist es mit Kunst und mit dem was ich empfinde sozusagen daraus Musik zu machen und das zu veröffentlichen.
Aber auf der anderen Seite hören es ganz viele Menschen und haben Fragen und wundern sich und so. Das ist irgendwie was woran ich mich erstmal gewöhnen muss dann, weil bis kurz bis vor nicht allzu langer Zeit hat's kein interessiert, was ich mein Songs gesagt hat. Und eigentlich habe ich Chance in meinem Kinderzimmer gemacht, um zu gucken, wie es zu verarbeiten, wie es mir geht und das behalte ich mir bei und das ist natürlich oft schwierig, aber in dem Fall kann ich einfach nicht viel mehr dazu sagen, weil sonst würde es einfach super privat werden.
Das kann ich total verstehen. Also, ich habe mich eben auch gefragt, wie das ist, wenn etwas ähm dann offensichtlich so privat ist. Also, das habe ich auch so wahrgenommen. Mhm. wenn das plötzlich so viele Menschen singen und wenn wenn das eben nicht mehr also und du sprichst ja die Person direkt an. Mhm. Also du sagst singst oder sagst den Namen. Also das ist ja persönlicher geht's und privater geht's kaum mehr, finde ich.
Und dann stehst du auf einem Festival oder auf einer Bühne und plötzlich singen das 10 000 Menschen mit, was eigentlich ja auch das Traurigste der Welt ist. Mhm. eine Trennung, eine es hat nicht geklappt. Ja, also schon, aber ich finde sowas kann auch sehr kraftgebend sein auch für, also ich merke einfach so auch aufgrund von Nachrichten und von Feedback der Leute und so, wenn mir geschrieben wird, okay, es ist unglaublich, wie sehr du mich damit berührt hast und wie sehr du etwas getroffen hast, was in mir gesteckt hat in Emotionen, die ich noch nicht so klar verarbeiten konnte und wie sehr es mir hilft gerade über etwas hinwegzukommen oder so, dann ist es was super heilsames, energiegebendes, finde ich und wenn es dann 10 000 Leute mitsingen und sich dabei gut fühlen Mhm.
Und das Gefühl haben, das hilft mir jetzt gerade, dann ist es toll und dann war es für den richtigen Zweck, denke ich mir. Dann ist auch natürlich ist oft schwierig sich selber, also man leidet selber schon oft viel mehr als man es eigentlich müsste, weil man diese Songs hat und weil man immer wieder dran erinnert wird und weil man so oft das ganze noch mal singt und leidest du, wenn du auf der Bühne bist dann? Ich leide dann schon, ja.
Ich bin, also es kommt immer drauf an auf mal mehr mal weniger, aber an sich bin ich dann in der Emotion schon drin und merk dann krass, ja, so auch wenn Leute es mitsingen und so. Jetzt bin ich also hier und jetzt singe ich diese Songs und es tut dann schon weh irgendwo. Ja, aber denk mir halt, wenn es halt Leuten hilft, dann ist es halt auch für die richtige Sache. Dann macht man es, dann macht man das Richtige vielleicht irgendwo.
Das heißt, du wirst diese Gefühle, die du dann in deiner Küche hast oder deinem Kinderzimmer früher Mhm. du wirst dir gar nicht richtig los. Nee, das glaube ich nicht. Vielleicht irgendwann mal, aber wenn, dann wäre es auch wahrscheinlich irgendwo schade. Mhm. Weil dann würde die Musik vielleicht nicht mehr so klingen, wie sie klingt, weil sie lebt ja auch genau von solchen Emotionen. Ja, aber manchmal ist ja auch, dass etwas, was immer wieder gesagt wird Mhm. und immer wieder wiederholt wird, auch performt wird, verliert ja irgendwann den Ursprung und aber ich höre gerade, das ist eigentlich noch gar nicht doch es ist halt so kurvenweise.
Klar, dann wenn man es 40 mal spielt, dann ist es nicht so wie beim ersten Mal so, aber es ist dann trotzdem, dass du auf einmal bei Song bei bei dem Song auf hast du es den einen Tag nicht, beim nächsten Song stehst du auf der Bühne, dann dafür und auf einmal merkst du, das nimmt mich jetzt gerade total mit und dann beim nächsten Mal bei dem nicht, aber dafür bei dem und so. Also es Emotion empfinde ich schon dann immer irgendwie und das ist auch gut so, glaube ich.
Warum hast du dich entschieden, das zu veröffentlichen? Ja, ähm ich habe natürlich Rücksprachen mit allen wichtigen Personen gehalten, ob das für alle in Ordnung ist und habe mich dann entschieden, einfach das zu veröffentlichen, wie ich wie es sehr roh, also es ist textlich ist es sehr früh so entstanden und ich wollte dann nichts ändern, nichts umschleifen, nichts umkrempeln und so. Paar Sachen habe ich noch geändert, die wirklich sein mussten, aber ansonsten wollte ich so lassen, wie es auch die Audiotakes, die Aufnahmen aus den Spuren sind alle vom ersten Mal aufnehmen und so und wollt genau diese Emotionen beibehalten und genau, dass man das spürt und das spürt man, hört man auch, glaube ich, in den Songs total beeindruckend.
Das Danke. Das ähm ja, war mir wichtig. Dann da habe ich mich entschieden, das genauso zu veröffentlichen. H, ich frage jetzt, es interessiert mich einfach und wenn du es nicht erzählen willst, dann schneiden wir es einfach raus. Mhm. Aber hättest du es auch veröffentlicht, wenn sie gesagt hätte, nee, es geht nicht, dann hätte ich es anders veröffentlicht. Dann wäre es noch mal anders, dann wäre es noch mal anders gewesen.
Denk dann hätte das Projekt anders geklungen und ähm gewisse Sachen wären so nicht rausgekommen wahrscheinlich. Ja, da hätte ich Rücksicht drauf genommen. Ist natürlich auch schwierig, weil weil im Endeffekt das ja irgendwo mein Beruf ist und ich davon lebe und man das ja erstmal kein verbieten kann, aber ich hätte darauf auf jeden Fall in der Form Rücksicht genommen und hätte ein Mittelweg gefunden. Mhm. Diese andere Emotion, dieses Feiern, also jetzt waren wir ja sehr in der, würde ich sagen, in der melancholischen Abteilung ähm der Stimmung.
Wonach suchst du vielleicht aber auch nicht nur du, sondern auch deine Freunde, deine Generation, gerade wenn die nachts unterwegs ist, wenn sie nicht nach Hause will, wenn sie feiern will, wenn sie was nimmt, wenn sie was trinkt, wenn sie Was ist das? Ich glaube, ich glaube ähm Unterhaltung ähm Gesellschaft, also Gemeinschaft, Gemeinschaft, Gesellschaft, ja, Ablenkung, Ausbrechen. Ich glaube, es geht einfach viel darum, eine gute Zeit zu haben. einfach viel auch so dieses wir wir haben jetzt zwei Generationen gesehen, so würde ich erstmal sagen, ungefähr zwei Generationen gesehen, so also Eltern und Großelter Generationen, die sich also super krass abgearbeitet haben, also die die super viel gearbeitet haben in ihrem Leben und oftmal sehr frustriert, deprimiert wirken und sehr auch Humor befreit.
Teilweise habe ich zumindest das Gefühl, oftmals ist es ja so, dass man einfach so das Gefährt so, so möchte ich nicht enden, so möchte ich nicht, dass mein Leben auch sieht und man sucht einfach nach, man will einfach glaube ich oft nicht so werden, sondern man will einfach Spaß haben. Und ich glaube, das ist so ein so ein Ding, was erleben, Spaß haben, rauskommen, ablenken. Ja. Und wie geht es dir dann? Du hast es erst auch schon kurz erwähnt, wenn du dir die Weltlage anguckst.
Also, man könnte auch sagen, meine Generation, also und die Generation meiner Eltern, also deiner Großeltern, ähm je nachdem, wie alt du bist, ähm wir haben ja noch eine eigentlich eine gute Zeit erlebt. Mhm. Und jetzt merkt meine Generation und auch mal die El jetzt jetzt verlieren wir etwas. Jetzt ist die guten die die fetten Jahre sind vorbei. Mhm. Ähm und die Weltlage, die Nachrichten sind ja, die waren schon immer scheiße, aber man hat das Gefühl, jetzt kübelt's noch mal noch mal mehr rein.
Ist ja wahrscheinlich auch so. Und wie nimmst du das wahr? Also wie wenn du nachts feierst und du guckst auf dein Handy und siehst, da sitzt jemand äh im Weißen Haus oder im Bundestag oder wo auch immer und du siehst eine Nachricht und du siehst, was da gerade passiert ist. Wie ich glaube, also wenn ich nach zwei Jahren bin, dann lese ich mir da jetzt nichts durch und also das ist schon geht auch glaube ich auch viel darum genau das eben in den richtigen Momenten auszublenden, was ja auch super wichtig ist.
Ist ja gar nicht mal so, dass man so sinnlos verdrängt, sondern es ist einfach wichtig, sich nicht dauerhaft mit dem Problemen zu konfrontieren, die wir haben als Gesellschaft. Klar muss es sein, aber nicht jederzeit überall immer. Man muss auch mal rauskommen und sich des Lebens fröhnen und so und Spaß haben. Ähm ja, deswegen äh ja, habe ich die Frage damit beantwortet? Weiß ich gar nicht. Na ja, ich vor allen Dingen frage ich mich, wie dann, wenn deine Generation, also deine Generation, du kannst nicht für deine ganze Generation sprechen, aber wenn ihr unterwegs seid, welche Rolle spielt sowas?
Also welche Rolle spielt spielt die Welt? Ja, ich glaube, es ist so ein so ein sehr so so ein Ding, was schon die ganze Zeit im Hinterkopf ist, wenn man draußen und es wird sich auch viel ausgetauscht. Also, wenn ich mit Freunden draußen bin, dann wird auch debattiert, dann wird geredet, dann wird ausgetauscht. Also, ich habe viele Freunde, die inzwischen jetzt in in richtige Berufe, sage ich mal, rutschen und die klein Freund von mir ist Busfahrer, der dann unglaublich viel Alltagshas abbekommt und der einen ganz anderen Standpunkt hat als ich, der jetzt Konzerte spielt und dadurch eine ganz andere Realität hat und so. Über sowas wird sich auf jeden Fall ausgetauscht und auch dementsprechend die sozusagen politischen Entwicklung oder wie was wer welche politische Entwicklung empfindet und so und wie was helfen könnte oder so.
Es findet schon immer Diskurs statt und ich glaube das auch wichtig, aber am Ende wird sich immer den Namen genommen. Sind deine Eltern politische Menschen gewesen oder gewesen? Ja. Ja. Also mein Vater war früher schon sehr links. Mhm. Als und ist es auch irgendwo immer noch natürlich jetzt nicht mehr so, aber er ist sehr Politik interessiert, manch auch zu sehr. Ich sage ich mal manchmal, du bist ein bisschen zu tief drin.
So, es tut einem glaube ich nicht gut, wenn man dauerhaft immer alles mitbekommt. Ähm und ja, also meine Eltern waren schon immer sehr Politik interessiert und ich habe schon früh auch so ein Diskurskultur mitbekommen bei denen, die die mir glaube ich gut getan hat. Bist du ein politischer Mensch? Schwierig. Ich weiß nicht, ich habe da immer so ein bisschen Sorge, sobald ich irgendwie, also jain, ich find es schon grundsätzlich interessant und so, aber ich habe immer das Gefühl, dass ich bei Weiten nicht genug weiß und mich bei Weiten noch nicht genug mit Dingen und Prozessen und so weiter auskenne, um wirklich fundierte Meinung von mir zu geben, die irgendjemand was bringen oder die die nicht irgendwo Schwachstellen aufweisen.
Deswegen bin ich da in der Öffentlichkeit auch immer versuche ich mich bis auf so Grund aussagen und grundlegende ähm Meinung, die man sowieso vertreten sollte, versuche ich mich oder was heiß versuche äußere ich mich nicht so richtig, weil ich halt einfach so Sorge habe so ja das das nicht richtig zu machen. Verstehst du irgendwo, wo ich weiß genau, was du meinst. Hast du das Gefühl, dass du jetzt, dass da auch mehr von dir erwartet wird?
Also, das von einem Sänger der Boah, also im Endeffekt, wer da was von mir erwartet, das ist mir eigentlich egal. Es Leute können es ja erwarten. So, das ist ja meine Sache. Ich bin niemand verpflichtet, mich zu irgendwas zu äußern, aber ja, so ein Stück weit habe ich die Erwartung an mich selbst. Ich will nicht einfach nur so ein so ein so ein ähm völlig also so Typ sein, der für nichts steht und nichts aussagt. So, ich glaube, was politisch was politisch so mein meine meine Richtlinie ist, das sieht man glaube ich schon, das versteht man schon, wenn man sich kurz mit mir auseinandersetzt, womit ich ja auch dann teilweise sehr konfrontiert werde.
So auf TikTok und so. Es ist unglaublich, wie viel irgendwie scheint die etwas rechtere Bubble auf mich aufmerksam geworden zu sein, um mich als absolute Zecke und linksradikalen Menschen zu sehen. Ich werde auch mein Lieblingswort ist Zeckmann, aber das feier ich. Das das finde ich gut. Ähm du siehst auch aus wie eine Zecke. Ja, ne? Hab so sowas Zeckenartiges, ne? Was das noch gibt, ist lustig. Ich bin auch mit äh also ich bin ja nur wirklich wahrscheinlich älter als du.
Ja. und ähm wurde auch als Zecke bezeichnet und das ist jetzt 30 Jahre her. Wirklich? Ja. Und das ist immer noch nicht nur immer noch, sondern es wird immer mehr wieder, weil es ist wieder ja, weil also das Ding ist daran, also um das so zu sagen, ich bin auf jeden Fall, also grundlegend bin ich schon relativ links eingestellt, aber ich bin auf jeden Fall kein kein Zecker und die Leute sag es kriegt dann auch mal so wilde Kommentare so vonwgen so ja, wie viel zahlt ihm die Regierung wohl dafür und so und dann halt immer so auch also auch so so keine Ahnung, die Leute schieben mich wirklich in so eine linksradikale Ecke, was interessant ist, weil ich es mir so in der im während das also so wenn man so drüber nachdenkt gedacht habe, dass es wahrscheinlich so vielen Menschen gibt, die auch rechte Tendenzen haben, dass sie sich auch super schnell als oder dass sie super schnell als Nazi abgestempelt werden, was glaube ein grundlegendes Problem unserer Gesellschaft vielleicht irgendwie ist, dass so oder aktuell gerade, dass es irgendwie alles so hitzig ist, dass man sofort dazu tendiert, einfach nur schwarz und weiß zu sehen und nicht einen Menschen.
Weil ich bin auf jeden Fall keine Zecke. So, also keine Ahnung, ich lebe lebe profitiere aktuell sehr vom kapitalistischen System und klar, ich bin für dafür, dass es dass der Kapitalismus deutlich sozialer funktionieren sollte und so. Gehe das schon in vielen Punkten Parteipunkten von der Linke z.B. mit so, aber ich bin jetzt auch kein krasser Politikaktivist und mein mein Ziel ist es auch nicht, wie viele immer schreiben, dass ich irgendwie die Jugend instrumentalisieren will von früh auf.
Dafür ist meine Musik auch zu harmlos. Ich habe einmal, ich sag einmal fick die AfD. Ich frage mich wirklich, wer die wird und dafür stehe ich auch so. Das ist, da bleibe ich, das werde ich in 50 Jahren auch noch singen, egal was passiert. Aber so darüber hinaus sind meine Songs ja nicht mega krass politisch man sagen. Nein, die stehen für ein Lebensgefühl. Genau, finde ich. Genau. Und deswegen die Leute sollen mal alle chillen, die sollen mal Küche im Dorf lassen und ja, welches Verhältnis hast du zu Social Media?
Ja, also ich profitiere auch sehr stark von Social Media und ähm hab es verstanden, würde ich sagen. Also, die so wie Social Media aktuell im Jahr 2025 funktioniert, habe ich verstanden, wie man das gut benutzt. Ich glaube, ich könnte auch mit Social Media Imbispude aufmachen, die gut laufen würde oder so. Ich glaube, ich habe an sich das Tool verstanden. Ich ist so eine Hassliebe, weil auf der anderen Seite natürlich oft einfach viel Zeit ins Land geht, die man damit verbringt und man einfach entschiedene Nachteile hat und sich oft mich selbst auch nicht so gut fühlen lässt einfach auch gerade, wenn man so dann auf TikTok versinkt und so, das ist dann nicht so geil.
Deswegen versuche ich privat nicht so viel Social Media zu benutzen wie beruflich und das ist eher für mich ein berufliches Ding. Und wie funktioniert Social Media 2025 auch vor allen Dingen für einen Sänger, für einen Musiker? Du hast erst erzählt, dass du bei deiner ähm beim ersten Versuch deiner Karriere keine Lust auf Social Media hattest und ich kenne auch viele Künstler, Künstlerinnen, die sich beschweren, ne, die sich total beschweren.
Und ich sehe das bei dir, ich sehe das bei deinem äh Freund und bekannten Chiagu. Ähm, ich sehe das so bei paar bei Nina Chuba sehe ich schon eine große irgendwie eine Liebe auch dazu, also Spielwieser und ich sehe aber auch, das ist es wirkt ja bei euch allen immer wahnsinnig einfach. Mhm. Aber wenn man sich das genau anguckt, merkt man, dass es nicht so ist. Also, dass da ja, dass das es soll so aussehen, als wäre es einfach.
Also an sich viele Dinge in dem Prozess sind auch einfach, die man dann auch sieht, dass sie einfach sind, dass vor der Kamera stehen und man selbst sein, das ist so. Dafür muss man nicht groß irgendwas inszenieren. Aber damit geht natürlich ganz ganz viel einher, was nicht einfach ist, was viel Zeit kostet und Ressourcen und so und ja, kannst du mir es erklären? Na ja, es gibt viele Tools und Wege und Mittel, um auf Social Media besser zu funktionieren.
Also grundsätzlich erstmal muss man einfach selber seinen Weg finden auf Social Media. Das diese sind diese Platten Attitudden, aber sie stimmen. Man muss irgendwo selber seinen Weg finden, sein, wie man sich wohlfühlt, wie man Content machen kann, ohne dass es einen krass wegcringcht jedes Mal, wenn man das Handy anmacht und dass man man selbst sein kann und trotzdem trotzdem natürlich man vermarktet sich, das heißt, man muss auch smart irgendwie denken, wie wie vermarkte ich mich gut und dann gibt's ganz viele Tools und ganz viele Hacks, die ich über die Zeit, die aber auch mein Label rausgefunden hat, wie was funktioniert, wie man was am besten postet, was man zu beachten hat, womit man was pushen kann und so.
Das würde jetzt einer längeren Analyse bedürfen, um das um das sozusagen rauszufinden. Aber nimmen wir nehmen wir uns mal genau das, was du gerade gesagt hast. Ähm weil es gibt ja Menschen, nicht Musiker, nicht irgendwie Podcastle Leute oder so, sondern die wirklich sagen, okay, ich habe hier ein Imbis. Mhm. Ich bin äh habe ein Imbis in Potzdam. Ja, gut. Das ist ja schon mal da, also das ist schon mal schwierig so Standorttechnisch würde ich sagen.
Also ich kenne mich nicht aus Potzam, aber ich weiß nicht, ob da Imbiskultur so groß ist. Na ja, aber das ist aus der Laufkundschaft, wenn du Imbis hast, aber es ist ja egal, weil du willst, also was würdest du dem Menschen, der den Imbis im Poam hat, was würdest du dem sagen, was sollte er auf Social Media machen? Also erstmal musst du natürlich so format, also zeigen, was was bist du, wer oder so. Was machst du da überhaupt, was sind die Zutaten, wie kochst du, wie stellst du es her?
Und das s geilen Reels machen und da lass dich mal inspirieren, guck dir zwei, drei Reels an von Leuten, die auch Restaurants haben. Schau dir mal an, wie das funktioniert und wie die so ihr Essen vermarkten und darstellen. Inspiriere dich davon, mach guten Content, wo du das darstellst. Dann wird der Algorithmus natürlich wahrscheinlich nicht direkt greifen. Dafür solltest du halt täglich irgendwie Videos machen und so. Ähm einfach viel Zeit reinstecken, einplanen, gute gute gutes Equipment so an Handy.
Eigentlich braucht man nur Handy, aber gutes Licht so. Und dann gibt's halt viele Personen, die halt davon leben, ähm Content zu produzieren und also so z.B. Influencer innen, so die prinzipiell Interesse an Content haben und Content kann ja z.B. auch Essen sein. Essen kommt sehr gut als Content an. Das heißt, wenn man die richtigen Person anschreibt und sie fragt, ob sie Lust hätten eine Story zu machen, dafür vorbeizukommen oder den halt auch Geld bezahlt, so ja, ich jetzt geht kann man noch tiefer reingehen, aber ja, dann glaube ich würden viele Personen sich breit erklären, das zu machen und damit könnte man relativ schnell z.B. sehr gut ein Essen vermarken.
Du brauchst natürlich auch ein Alleinstellungsmerkmal bei dem Essen. Wenn du jetzt eine Standardpizza anbietest, dann kommst du nicht weiter. Also es muss schon was fanciges sein, was genau in die Zeit passt. Leute lieben vegetarische vegane Produkte, die with the Twist sind. Hier 44 Breakies oder irgendwie sowas oder Vegan Smash Burger mit einem Twist, weil da irgendwie irgendwas drauf ist oder so. So. Aber dann so solche Sachen halt so würde ich es grundsätzlich angehen.
Das würde ich ihm raten. Was was ist dein Twist bei meiner Musik? Nee, bei deinem äh bei de Media. M Boah, ich glaube mein mein Twist liegt eher dann halt ist das um das zu vergleichen ist dann ja eher das Produkt. Also in dem Fall wäre es dann der Smashburger oder so. Das bei mir ist das Produkt ja die Musik. Da ist mein Twist. Ich glaube die Musik die ich mache hören gerne viele Menschen und sie ist für viele Menschen schwer einordnenbar. weshalb sie interessant finden, weil es ist nicht das, was man schon 1000 mal gehört hat, sondern es ist irgendwas Neues und was ist das?
Manche finden es scheiße, andere finden es geil, man redet drüber. Das ist mein Twist, denke ich so. Und Social Media ist halt das Tool, über das ich vermarkte. Ich weiß nicht, ob ich Social Media technisch irgendwie ein Twist habe, so irgendwas, aber ja, da habe ich auch wahrscheinlich irgendwie ein paar Alleinstellungsmerkmale. Ich versuche einfach aber sehr da einfach wirklich ich selbst zu sein und so auf locker und nicht zu viel und so.
Und ansonsten bin ich aber sehr Fanah, das heißt, ich antworte sehr viel Nachrichten, z.B. ich antworte auf Kommentare, ich lese alle Kommentare, ich like die händisch ähm und verbringe damit sehr viel Zeit. Und ich glaube, das ist auch was, was z.B. Leute sehen. Community Management einfach sehr wichtig, so nennt man es in der Industrie, aber einfach auch schön für ein selbst zu sehen, wie empfinden die Leute, wie finden die den neuen Song, wie finden die das und das oder so.
Wie viel Zeit, also wenn du dein dein Tag dir so anguckst, ähm wie viel Zeit verwendest du von deiner Wachenzeit für Social Media? Boah, also jetzt die letzte Woche insgesamt zwei Stunden. Mhm. Ich habe sehr, sehr entspannt, sehr entspannten gemacht, sehr gechillt. Ähm was wir auch unglaublich gut haben, aber sonst so zwei Stunden täglich safe würde ich sagen, die du damit verbringst auch zu produzieren, zu kommentieren.
Ja, alles. genau alles s dann antworten, kommentieren, ähm äh halt so die ganzen Nachrichten lesen, Kommentare lesen, aber halt auch schon Gedanken machen, was können man machen, Kamera aufstellen, die Videos bearbeiten, also so Schrift runterlegen, posten, hochladen und Stories planen. Ich sitze in Hochphasen sitze ich jeden zweiten Abend ungefähr da nachts so ab um 12 Uhr, wenn ich dann Schluss habe mäsisch und lauf dann meistens noch mal oder im Nightliner lag ich dann immer mein Bett und schreib mir dann selber meine mein Contentplan.
Wann genau poste ich welche Story? Wann genau poste ich welches TikTok? Weil ich habe jetzt noch die drei TikToks vorproduziert. Das kommt dahin, da drehe ich noch mal neues. Dann kommt dran das umklammer ich mit einer Story. Hier poste ich noch mal den Link von XY und so und schreib mir dann so ein sehr langen Content Plan mir selbst. Ich find es total interessant, dass das ähm also ich habe mir schon gedacht, dann habe ich ein Interview gehört von deinem Label äh Chef von Bamboo Records bei OMR Podcast und und er sagte auch, dass ähm du und auch seine ganzen anderen Künstler vor allen Dingen auch äh sehr sehr gute Unternehmer sind und auch wissen, was sie da tun und das ist eben wie wichtig auch Social Media ist, dass es gar nicht so sehr also oder Unternehmer Gründer Mentalitäten haben und äh dass ihr alle, also gerade die auf diesem Label sind, wenn man sich 099 Shia und du und ich fand es total interessant, wie diese Musik, die du machst, die ist ja ähm die hätte auch genauso vor 30 Jahren stehen können, würde ich sagen, an würde anders klingen, andere Sounds und es ist künstlerisch sehr, also gerade die EP habe ich dir auch schon gesagt, ähm hat einen sehr sehr hohen Standard und ein Standard hört sich ganz komisch an jetzt.
Also, aber so, es berührt, die Kunst berührt und dann gibt es aber das Drumherum, was von vielen Künstlern aus meiner Generation da so abgelehnt wurde. Mm. Das findet aber statt und dadurch wird es glaube ich so ist das so erfolgreich. Kann sein, dass dass es so echt auf der einen Seite ist und auf der anderen Seite wird aber auch alles genutzt, was gerade so zur Verfügung steht. Ja, also es ist tatsächlich so, dass ich angefangen habe Musik zu machen, weil ich dachte, man hat das chilligste Leben überhaupt.
Ich dachte, ich mache ab und zu mal ein Song, ab und zu spielt mal Live, aber sonst ganz viel zu Hause chillen und so. Ähm und das habe ich in den letzten Jahren verworfen, weil das ist eine Sache, es ist unglaublich, also es gibt halt diesen Kreativteil, der ist auch Arbeit, aber das ist so Arbeit, die passiert einfach, die ist nicht wirklich Arbeit, wenn ich Song schreibe, würde ich nicht sagen, aber dann gibt's wirklich die Arbeit und die ist sehr sehr viel, das ist sehr sehr viel und das ist einfach man muss einfach ohne Ende dran bleiben und dann einfach die ganze Zeit machen, die ganze Zeit überlegen, wie kann ich noch das, wie kann ich das optimieren, wie kann ich hier besser und Wie kann ich dafür sorgen, dass nächste YouTube Vlog vielleicht doch besser ankommt noch noch mehr Baba?
Wie kann ich dafür sorgen, dass das und das interessant und dass es halt sehr sehr viel Zeit, die ins Land geht und auch einer dieser Dinge einfach ganz ganz viel machen und again was also ich meine das ist ja wirklich du sagtest gerade again jeden Tag fängt das wieder von neuen an man hört ja im Grunde nie aufm welches welche Vision hast du von dir als Künstler also wenn du wenn du jetzt mal wirklich rauszoomst, wenn du rausgehst aus dem again again again sondern ähm Stellen wir uns vor, in 10 Jahren, dann sitzt ja jemand und sagt, ich habe damals in der Schule, da habe ich Zartmann gehört und und aber diesen Zartmann, den gibt's immer noch, genauso wie es jetzt Kasper noch gibt.
Mhm. Welchen Ja, welche Vision hast du von dir? M schwierig zu sagen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich irgendwie so ein Stück weit schon deutlich meine eigenen Erwartungen übertroffen habe und ich niemals, also wirklich hätte du mich wirklich gefragt, schaffst du es mal, schaffst du es mal eine Nummer 1 Album oder nicht mal Album, ich habe ja noch nicht mal Album IP zu landen. W ich so gewesen. Boah, weiß ich nicht, glaube ich irgendwie nicht ist echt hart.
Jetzt habe ich's oder schaffst du mal die Max Schmeling Halle voll zu machen? habe ich jetzt gerade noch nicht, aber sieht so aus, als würde das Ding sehr wahrscheinlich voll sein. Dann das ich habe meine Erwartung übertroffen, meine Vision. Ich glaube, alles was jetzt an Vision kommt ist eher künstlerischer Natur und nicht so, ich will noch das spielen und will noch hier hin und so. Es ist eher dann so, ja, ich will noch das und das.
So und so sollen meine So und so sollen meine Songs noch mal klingen. Das will ich noch mal ausprobieren und einfach dran Spaß haben und das einfach so ein paar Jahre machen. Das ist so die Vision, die ich habe. Einfach gut auch gut altern. Sexy sexy altern. mit Hexy meine ich nicht optisch s einfach so, dass es dass man nicht wie irgendwie es gibt so viele Beispiele an auch so Rappern oder so Leute, die früher so Hits hatten, die jetzt wo man sich das jetzt anguckt und sich so denkt so ach du Scheiße, ist das schlecht gealtert und ach du Scheiße, es ist jetzt uncool und das soll es auf jeden Fall nicht sein.
Das da habe ich keinen Bock drauf. Ich so deswegen und ich will einfach Spaß haben, das gerne machen und mein Leben auch irgendwie genießen zwischendrin zwischen all diesen Phasen und auch ich selbst bleiben und so. Das sind so eher dann so die Wünsche, die ich habe und nicht ich will äh äh Olympia Stadion zweimal hintereinander und ich will Baba. Das ist mir an dem Punkt tatsächlich nicht wichtig. Gibt es etwas, wovor du dich fürchtest?
Ja, ich glaube so ist schon ein Stück weit vor kompletter Irrelevanz. So, das ist natürlich so, das ist so eine Sorge, die man hat so einfach so wenn wenn man nicht aufpasst, dann ist man super schnell einfach irrelevant. Aber irgendwie ist es natürlich eine Angst, die man hat, aber auf der anderen Seite auch selbst, wenn es so ist, gar nicht so schlimm, denke ich mir an diesem Punkt, weil ich hatte es auch selbst, wenn es dann nur ein Jahr war oder so, ich hatte es mal und ich muss ehrlich sagen, das auch so erfolgreich und berühmt sein, alles schön und gut.
Ich freue mich, mein Leben ist toll gerade. Ich bekomme auf einmal Klamotten oder ein Fahrrad oder so oder Zeug irgendwie zu zugeschenkt und so und habe ganz habe tolle Erlebnisse wirklich dich die ich tolle Menschen auch die ich kennenlernen darf und Erlebnisse, die nicht jeder hat, so die sehr besonders sind. Aber man muss auch sagen, so das hat auch große Nachteile und wenn diese Nachteile irgendwann nicht mehr sein sollten, dann fühlt sich es vielleicht erstmal an, wie scheiße, ich bin nicht mehr relevant und es läuft nicht mehr, aber dann ist es so, ja, aber dafür habe ich Zeit, mich dem und dem zu widmen, dafür habe ich das und das nicht mehr.
Dann spiele ich halt jetzt hier ein Konzert für 250 Leute wieder. Ist schön, ist intim, ist toll. Ich bin trotzdem dankbar. So und wenn es 250 Leute sind, die sagen: "Wow, das war wirklich ein toller Abend, das war wunderschön, dann ist es im genauso viel wert wie keine Ahnung 10 000 so mäßig." Dieser Freund von dir, der Busfahrer, ja, was sagt er dir, wenn du wenn ihr euch trefft und du hast ja nun wirklich ein komplett anderes Leben als er, kannst du mit ihm noch kannst du ihm noch erzählen? von deinen Erfolgen, weil es ist ja auch manchmal, wenn wenn man plötzlich in unterschiedlichen Sphären unterwegs ist, manchmal schämt man sich ja vor dem eigenen Erfolg.
Ja. Ja, tue ich auf jeden Fall, würde ich so sagen. Ich habe z.B. jetzt kriege ich meine meine goldenen und ich weiß, ich werde die nicht zu Hause aufhängen. Will ich nicht. Ich will nicht, dass meine Freunde kommen von früher und an die Wand gucken, da hängen so vier goldene. Es ist scheiße. Ich meine Nummer ein Awards stehen in meinem Lager. Die liegen darum, die will ich nicht präsentieren. Das ist mir nichts. Das fühle ich mich selber nicht wohl bei und ich will auch nicht zu Hause rumlaufen und auf einmal so vor so einer Goldplatte hängen bleiben und dann mein eigenes Spiegelbild von der goldenen gucken.
Sich denken: "Du, du bist diese du hast diese goldene geholt." Ähm, na, deswegen und ja, wenn ich, also generell, wenn ich Freunde treffe, die gar nichts damit zu tun haben, versuche ich nicht viel von irgendwelchen Erfolgen zu erzählen. Das ist das ist nee, das ich erzähle schon so beruflich sehr viel von mir selbst immer in Interviews oder auf Konzerten und so. stehe sehr im Mittelpunkt und dann, wenn sich das auf mein Privatleben überlagern würde, würde ich glaube ein unangenehmer Typ werden und da versuche ich einfach dann normal zu sein, wie immer.
Klar, man merkt, es gibt Differenzen in Form von auf einmal ich verdiene auf jeden Fall offensichtlich mehr Geld jetzt. Ähm und so und das ist auch was, wofür man sich irgendwie schämt und wofür man sich nicht wert genug fühlt manchmal so. Da hat man so dieses Imposter Syndrom von wegen warum ich und nicht andere. Aber ja, es sind glaube ich alles Dinge, die Zeit brauchen und damit umgehen zu lernen. Genauso wie der Erfolg an sich auch so dieses, das habe ich jetzt gerade ist wahrscheinlich die Phase, wo ich das am meisten habe, dass wenn ich wirklich eine Straße langlauf zur richtigen Uhrzeit 16 Uhr schönhauser z.B. komischerweise und merke einfach so nach 5 Minuten, okay, ich habe jetzt hier 10 Fotos mit Leuten gemacht und von so 10 Jahren bis 40 immer so erkennen mich irgendwie inzwischen so viele.
Das ist natürlich auch schön irgendwo, aber es ist auch teilweise sehr anstrengend oder belastend, wenn man immer im Mittelpunkt dadurch gezwungenermaßen steht und einfach nur mal in den Restaurant sich setzen will mit einem guten Freund und dann merkt, ah, die von dem Tisch tuscheln die ganze Zeit. Ah, die gucken auch. Ah, der kommt jetzt fragt nach Foto. Okay. Und die Bedienung, die sagt mir jetzt auch noch mal, wie toll die Musik ist und so.
Und dann ist es so, klar ist es alles schön, aber in Summe ist es oft so, dass es dass ich mich dann doch nach Einsamkeit sehne und nach so einem gewissen, ich wünschte jetzt kurz wä es mal nicht. Ich hatte jetzt 30 Konzerte, wo ich jeden Abend wie ein König gefeiert wurde auf der Bühne. Ich wünschte, jetzt würde mich mal kurz keiner feiern. So, das wäre angenehm, würde mir auch gut tun. Ja, das ist das Gemeine an diesem Erfolg, ja, dass man sich oder du hast dich ja auch wahnsinnig angestrengt, um das zu haben.
Mhm. Und dann hast du es und du strengst dich auf der einen Seite auch weiterin an. hast du erst schon paar mal gesagt oder ähm damit es auch bleibt, damit es irgendwie damit man auch die Menschen um sich herum weiterhin glücklich macht und gleichzeitig schämt man sich ein bisschen und will das auch wieder das ist ähm das ist dann auch das ist so wie früher ist so wie früher ist an dem Punkt, wo man sich immer gewünscht hat, dass man da ist, wo man heute ist.
Ja, man will, ne, es gibt diesen diesen guten Satz, dass man alle sollen den Namen kennen, aber nicht wissen, wie man aussieht. Mm. Ähm und das ist eigentlich die beste Form von berühmt sein. Weißt du was ich mir aber denke? So so halt so so wie Crow meinst du oder so. Die die die haben es halt smart gemacht auch Argu und so. Aber weißt du was ich mir denke? Ich habe ja ich habe mal den Podcast gehört mit dir und Class Mhm. wo er hier war und du ihn auch gefragt hast, wie ist das eigentlich für dich?
Ich weiß nicht, ob du dich daran erinnerst, so wenn du durch die Straßen läufst und er so meinte einfach so, ja, ja, ich habe mich dran gewöhnt und ja, das ist dann halt so und so, aber schlimm finde ich das nicht und ich denke mir so, also ich heul schon rum, aber bei einem Class, den kennt ja jede Person in Deutschland kennt Clas Häufer Umlaufsgesicht, also vielleicht wirklich 10 % der Menschen nicht, aber sonst und ich denke mir so, das kannst du mir nicht erzählen, das kannst du mir nicht erzählen.
Ich habe, also ich habe so Momente, ich wollte ins Schwimmbad gehen und war dann im Schwimmbad und wurd so oft erkannt und da haben die mich beobachtet und getuschtelt und so. Ich habe mich so unwohl gefühlt. Ich wollte alleine ins Kino oder alleine essen, da hatte ich Situation und so. Es kann mir niemand erzählen, dass man nicht sich davon tangieren lässt und dass es einem wirklich so egal ist. Ich frage mich halt, ich würde gerne mal mit dem sprechen und ih fragen so: "Jo, wie machst du das denn?
Wie, also was genau ist deine Einstellung und wie genau schaffst du das, dass dir das wirklich so egal ist?" Weil das, wenn es, wenn das wirklich so ist und er es nicht einfach nur so sagt, dann finde ich das sehr krass. Mhm. Ja, ich glaube, es hat damit was zu tun, sich Räume zu schaffen. Mhm. Und ich äh du hast es erst so ganz kurz erwähnt, dass du im Urlaub warst. Mhm. Ähm äh in Kolumbien. Mhm. Und ich glaube, also wenn ich so mit gesichtsbekannten Menschen spreche, die meisten haben irgendwie so ein die meisten, denen es lange gut geht, Mhm. haben diese Art von Räumen.
Mm. Aber ist das dann immer Urlaub oder ist das dann auch das weiß ich gar nicht, aber das jemand wie Farin Urlaub von den Ärzten, also der fährt halt na gut, der steckt zum Name dann wahrscheinlich der steckt zum Namen und der ist dann, wenn er in hat er auch ein Podcast erzählt irgendwo in Bhutan unterwegs ist und jemand kennt dann ist halt ein Messeba und äh also er findet eine zweite ja, weil da schaue ich mich immer vor.
Es ist auch immer so dieser Punkt, wo ja und was machst du? Und dann immer so überlege ich auch mal kurz, lüge ich jetzt, weil das ist irgendwie lügen, denke ich mir. Aber wenn ich dann sag, ja, ich mach Musik. Ah, was für Musik? Ja, so und so. Ah, wie heißt du? Z man. Ach, krass, du bist es und so. Dann ist man auch immer wieder in derselben Dings drin und so, dass man auch das Gefühl hat, man kann Menschen gar nicht mehr so kennenlernen als man selbst, sondern ist es immer das dann im Vordergrund. Ähm, aber ja, dann erfindet einfach Dinge, vielleicht s auch tun.
Ja, aber ich fand es bei Farin Urlaub ist es der erzählt auch, dass er Freundschaften hat seit Jahren, die nicht wissen wirklich, wer er ist. Ja. Ja. Und es fand ich total erstaunlich, aber auch nachvollziehbar, weil er auch sagte, dass es natürlich sofort alles verändert. Wenn die wissen, wer ich bin im Ausland, dann ähm kennen die mich erstmal nicht, weil die man mich in Banan oder Japan oder so nicht kennt und dann wollen die mehr wissen und dann dreht sich es plötzlich doch wieder nur um mich und das Verhältnis Messuer ist auch sowas schön langweiliges, wo keiner mehr als zwei Fragen stellt.
Genau. Und der auch äh aber auch viel unterwegs ist. Ja. Und der also äh ja, vielleicht bin ich Messerbauer. Messerbauer ist ein wirklich, ich fand es auch richtig richtig gut und vor allen Dingen diese Doppeldeutigkeit, weil Ärzte konzerte ja manchmal wie eine Messe sein können, weil alle singen mit und er steht da oben und äh also im Grunde baut er tatsächlich eine Messe, deswegen fand ich das so schön. Ich würde gerne zum Schluss noch diese Rastlosigkeit, die du schon auch ausstrahlst.
Mhm. jetzt hier bisschen teilweise, aber jetzt ist wieder, also so du mal merkt man es mal hö ich Scharen unter Dings, aber ist ja nicht schlimm. Ähm hast du wünscht du dir anzukommen? Boah, also ich glaube, ich glaube ich bin Realit, also ich bin Realist genug, um zu wissen, dass es so ein Ankommen nicht gibt. Das ja utopisch ja Blödsinn zu denken, dass es irgendwann einen Punkt gibt, an dem man ist, ha, jetzt bin ich reich, glücklich, äh beliebt und bababa.
Es ist ja immer was und man wünscht sich dann, wenn du reich beliebt und blaba bist, denkst du dir, boah, ich würde so gern das und das sein oder ich würde so gern das nicht mehr sein oder ist ja immer was. Deswegen habe ich nicht an mich selbst die Erwartung irgendwann irgendwo anzukommen, ähm sondern ja weiß gar nicht, welche Erwartung ich habe, aber ankommen ist es auf jeden Fall nicht. Ich bin vielleicht schon auf eine Art sehr angekommen, weil ich sehr froh bin darüber, dass ich selbst, dass ich selbst sein kann in sowohl privat als auch in der Öffentlichkeit, wo ich mich nicht groß verstelle.
Ich bin zufrieden mit meinem Beruf, der eigentlich mehr eine Passion als ein Beruf ist. Ich ähm bin sehr zufrieden mit meinen Freunden, mit meinem Team und äh mit generell den Menschen in meinem Leben, die ich die ich an mich ranlasse, so und ähm fühle mich mit denen sehr wohl und sehr geborgen und habe das Gefühl, da die richtigen Menschen um mich rum zu zu haben. Ich bin an sich sehr zufrieden mit mir selbst. Klar, man hat immer was auszusetzen, aber grundsätzlich so, deswegen bin ich vielleicht auf eine Art schon angekommen.
Ich glaube viel mehr ankommen, das Leben ist ja immer ein Prozess und immer, ne? Es geht immer irgendwas ist, irgendwie geht's weiter. Viel mehr ankommen geht vielleicht gar nicht. Gibt es ein Gefühl als jemand, der sich so viel auch mit Gefühlen in der Musik beschäftigt? Gibt es ein Gefühl, an, dass du noch nicht rankommst? äh vor dem du vielleicht sogar Angst hast. Ja, ich glaube so ich glaube so eine ich glaube so ein so ein so ein mein Vater hat immer beschrieben so ja, wenn du wenn du am Strand liegst und oder wenn du Möwen schreien hörst und du läufst am Strand lang und bababa und so.
Mein Vater ist auf Friese, deswegen wahrscheinlich immer solche Sachen so dann dann und auf einmal einatmest und die Sonne siehst und so dann das ist Glück, das ist Glück. Und ich hatte oft so Momente, wo ich so genau das hatte und mir dann gedacht habe, ist das jetzt Glück? Ist es das jetzt so? Ich glaube, so richtig glücklich sein ist etwas, was mir schwer fällt und auch so wirklich wirklich Dinge ernsthaft wertzuschätzen ist oftmals schwierig. oder ein Prozess, in dem ich mich befinde.
Ich frage mich dann oft, ob das so auch gut ist, weil es auch Schutz ist. So z.B. Wenn man Show X spielt und da waren 2000 Leute und das ist Rekord bis jetzt von Zartmann Shows äh und danach alle einem auf die Schulter K sagen, es muss doch so geil sein jetzt oder hier mit man geht auf die Eins mit dem Album gab's viele Leute die so ja das muss doch jetzt so geil sein dieses Gefühl und so und ich so ja klar aber also es ist jetzt nicht so krass.
Ich füh jetzt nicht fühle mich jetzt nicht so krass glücklich oder so. Ich glaube, das ist dann auch oft Selbstsstutz, weil in dem Moment, wo man Glück natürlich von sowas abhängig macht, wie so Erfolgen, ist es dann in dem Moment, wo man es nicht mehr hat, hat man kein Glück mehr. Deswegen möchte ich das irgendwie nicht. Aber auch so privat generell so, glaube ich, so richtig mal glücklich sein gönne ich mir zu selten.
Mm. Ja. Und was ist ein Moment, der dich glücklich macht? M ja, gute Frage. Gute Frage. Ich glaube halt einfach so eine Kombinations. Ich glaube, das kann man nicht zusammenfassen. Ist einfach manchmal ist es glaube ich so, man fährt von A nach B und es ist völlig belanglos und nichts ist und man ist kurz so ach krass, schön. Ich glaube das, ich glaube man kann da nicht in dem Moment, wo man sagen würde, es ist immer, wenn es so und so ist, wenn es das und das an dem und dem Ort ist, dann wä es irgendwie geheuchelt, weil dann sitzt du da und denkst, okay, jetzt bin ich wieder glücklich.
Ich glaube so, also so funktioniere ich nicht. Nee, das ist dann einfach nur es passiert willkürlich, wenn dann würde ich sagen. Das heißt, du bist ein glücklicher Mensch. Also das, wenn du dich bewegst, also wenn du von im Studio hin und her läufst, wenn du auf der Bühne, ich hab nur bis jetzt im Internet gesehen, da läufst du auch sehr viel hunden hin und her. Ähm und wenn du von A nach B fährst, dann bist du auch glücklich.
Also dieser Du bist dann willst du zurück auf die Rastlosigkeit wahrscheinlich zurückkommen. Ja. Ähm ja, also ich glaube Stillstand ist für mich schwer tragbar in vielen Punkten. Manchmal kann ich es auch sehr gut. Ich bin z.B. so, ich kiff sehr gerne ab und zu und wenn ich kiffe, bin ich sehr, kann ich sehr gut chillen und mir auch so Zeit für Details nehmen und so und Musik ganz lange hören oder durch die Welt laufen, Dinge beobachten und so.
Aber so generell im Alltag ist es ist es meistens dann doch so, dass ich mich wohler fühle, wenn Dinge passieren, wenn ich Dinge machen und so. Ja. Und dieser Stillstand, wenn der dann mal so da ist, also so ein kleinen Anflug zumindest. Ja. Was kommen da, welche Stimmen hörst du dann in dir? Tja, schwierig zu sagen. Wahrscheinlich wahrscheinlich viel viel Zweifel. Wahrscheinlich viel Zweifel. Ja, wahrscheinlich ist ist für mich der beste Weg, Zweifel aus dem Weg zu gehen, indem man sie direkt konfrontiert und direkt angeht.
Wenn ich also das Gefühl habe, ich zweifel daran, dass meine Karriere noch langfristig funktioniert, nur mal als Beispiel und dann ist das Sinnvollste, was ich gegen die Zweifel machen kann, mich ins Studio setzen und ein Song schreiben, der dafür sorgt, dass es nicht so ist. Stimmt. Und das ist glaube ich so oftmals um so Zweifeln entgegenzuwirken. Das ist so eine gewisse Rastlosigkeit oder das Gefühl, man wird alt und langweilig oder hat gar nicht mehr geile Momente, dann ist es der Weg zur Party und die Party, die einem gegenteiliges Gefühl vermittelt und damit so und wenn man das aber nicht hat und dann gezwungenermaßen stillen muss, dann würde das Gefühl sich wahrscheinlich würde größer werden, intensiver werden.
So die Zweifel. Ist deine innere Stimme eine nette Stimme? M ja, ich glaube ich glaube es schon. Ja, doch, ich bin schon grundlegend freundlich zu mir. Kommt auf die Situation an. Ich kann auch natürlich sehr sehr so streng mit mir sein, aber an sich so ist es schon versuche ich mich schon selber zu mögen und gut zu behandeln. Ist glaube ich wichtig. Habe ich auch nicht immer getan. auch so früher nicht, aber jetzt versuche ich das auf jeden Fall darauf zu achten, dass man sich mit gewissen Wertschätzung und ähm Liebe selbst begegnet und auch so Toleranz für eigene Fehler hat und für eigene ja Schwachstellen, so wie man es auch bei anderen hat.
Man macht bei sich selbst, glaube ich, oft eine Ausnahme. Das stimmt. Ganz zum Schluss würde ich mit dir noch kurz zum Alexanderplatz fahren und dort ist also Nein, keine Sorge, wir bleiben gedanklich. Wir fahren dort machen wir ein kleines Fantreffen. Wir machen ein Fan. Alexanderplatz war auch wirklich direkt so Schockgesicht. Nein, ich war so, aber ich will Alexa shoppen. Wir wir gehen zu Alexa, ne? Wir ich habe eine große Plakat war am Alexanderplatz.
Das ist immer die letzte Frage und ich möchte wissen, was würdest du auf diese große Plakatwand für alle, die daran vorbeilaufen drauf schreiben? Ähm okay, ich kann also einfach frei wählen. Du kannst alles drauf schreiben. Also ich kann entweder irgendwas sinnvolles, was der Vermarktung gilt jetzt machen oder irgendwas. Also ich würde jetzt zeigt sich wer du bist, mein Freund. Ich würde ich würde mir kurz Zeit nehmen zum Nachken.
Ich würde mich entweder entscheiden für etwas, was mir wirklich etwas bringt, wie z.B. z.B. Hey, hört mir Zartmann, das tut euch allen gut. Atmen mal durch und hört Zartmann, das tut euch allen gut. Oder ich würde irgendwas nehmen, was komplett sinnfrei ist und was nur dafür sorgt, dass Leute Fragezeichen im Kopf haben. So einfach eine offene Frage mal ranschreiben und mal gucken, wie die Leute, die so die laufen vorbei, lesen das und denen geht's danach nicht besser, nicht schlechter, gar nichts.
Also irgendwas, was komplett banal und sinnfrei ist. Eins der zwei Sachen muss ich das jetzt entscheiden? wird es wirklich gibt's diese WN wirklich die gab's mal. Ja, ich hatte ich habe die mal gehabt, aber es aber es funktionier aktuell nicht aktuell noch nicht, aber du ähm ich hatte sie für eine Weile zumindest mal ähm vielleicht einfach raufschreiben, was guckst du so? Fragezeichen. Zack, so was guckst du so? Ja, was guckst du so?
Und zwar vielleicht auch zwei Fragezeichen noch mal so und dann einfach Leute laufen vorbei und denken sich sind so leicht gereizt von diesem Plakat, weil einfach sas guckst du so. Ja, das finde ich sehr schön. Super. Machst du das auch? Was was meinst du? Aber also dieses Plakat wird nicht wieder existieren. Also das, sagen wir mal so, wenn jemand bereit ist äh wie beim letzten Mal diesen äh das sozusagen finanziell zu tragen, dann äh bin ich sofort bereit all die Antworten weiterzuschicken.
Aber es ist relativ teuer und ich hatte beim letzten Mal eine sehr edle Firma, die gesagt hat, wir verzichten mal auf das Geld, was wir einnehmen würden, wenn wir da Werbung drauf klatschen, sondern wir nehmen einfach die Antworten von deinen Gästen. Und deswegen gab's, kann ich den nach auf Instagram zeigen, gab es so ein Jahr lang gab es 111 Antworten ähm am Alexanderplatz als so eine Plakatwand und habe ich habe ich gar nicht gesehen.
Ich meine, ab und zu bin ich auch da. Wo war die genau? Direkt am Alex, wenn du Saturn Mhm. direkt vor Saturn. Da gibt's so ein Bauzun. Ja. Äh Berlin. Äh und da auf diesem Bauzaun waren dieser in so Regenbogenfarben die Antworten angeordnet. Das war herrlich. Jedes Mal ich dran vorbeigefahren hab sich gefreut und ich habe irgendwann mal jemand versucht herauszufinden, was es kostet. Mhm. Und ähm und es ist wirklich unbezahlbar, so eine Plakatwand für ein Jahr zu haben.
Und das haben mich ganz oft Leute gefragt, wie viel bezahlst du dann dafür? Und das war so, es war einfach jemand, der es geschenkt hat. Also, wenn jemand da draußen uns eine Plakatwand schenken will und da steht drauf, was guckst du, was guckst du so? Was guckst du so? Was guckst du so? Ist doch wunderbar. Ja, wenn ich irgendwann mal so das Bedürfnis habe, die dieses Geschenk erfüllen zu wollen, dann dann komme ich auf dich zu, dann sage ich Bescheid.
Danke, das ist sehr sehr edel von dir. Vielen herzlichen Dank, dass du da warst. Ich fand es äh sehr schön. Ich fand so festzustellen jetzt so eine ich habe mir so vor überlegt, dass ich gerne so eine so ein Moment von dir festhalten will, wie es jetzt gerade ist und ich glaube, das ist wahrscheinlich mit die aufregendste Zeit deines Lebens. Mm. Und ich bin total gespannt, wie es weitergeht und freue mich auf mehr Musik und freue mich auch auf mehr Musik auch wie Schönhauser.
Ich fand das wirklich eine wunderwunderschöne Ep und freue mich dich als Künstler weiter beobachten zu können und freue mich, wenn du irgendwann wiederherkommst. Freue ich mich auch. Danke dir. Super. Hat Spaß gemacht. Finde ich auch Spaß gemacht. Das war Zartmann. Vielen, vielen herzlichen Dank fürs Zuschauen und auch zuhören. Eine Sache, die er mir erzählt hat, ganz am Ende, da war die Kamera schon aus und die Mikrofone und so weiter und ich glaube, die ist ganz ganz wichtig, denn er erzählte, dass wenn er in seinem Zimmer früher saß und rumgeklimpert hat auf der Gitarre und gesungen hat, dass sein Vater da ganz häufig einfach in der Ecke saß und zugehört.
Und ich glaube, dass es ganz ganz wichtig ist, um so sein hat er so eine Zuversicht und so ein Vertrauen auch in sich selbst, in seine Stimme, in seine Musik. Und ich glaube, dass dieses Pussstück, also dieser Vater, der da in der Ecke saß und zugehört hat, dass das ganz ganz wichtig ist, um das auch zu begreifen und nachvollziehen zu können. Und deswegen wollte ich es euch noch erzählen. Ich hoffe, das ist okay. Ich möchte mich herzlich bedanken bei Maxien Frisch für die Produktion, bei Annie Hofmann für die Redaktion und bei Mitvergnügen für die Distribution und Vermarktung.
Und wenn ihr Lust habt auf eine weitere Folge Hotel Matze, dann möchte ich euch die Folge mit Paula Hartmann empfehlen. Die saß hier vor ungefähr zwei Jahren auch ganz am Anfang ihre Karriere und ich finde Zartmann Hartmann, das passt gut ineinander weg. Ich wünsche einen schönen Tag, eine gute Nacht auf bald. [Musik]
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